digitale-medien.lu https://www.digitale-medien.lu/blog/ Tue, 18 Aug 2026 04:13:50 +0000 de-DE hourly 1 Push-Nachrichten als Marketingwerkzeug nutzen https://www.digitale-medien.lu/blog/was-sind-pushnachrichten/ https://www.digitale-medien.lu/blog/was-sind-pushnachrichten/#comments Thu, 17 Aug 2023 00:00:00 +0000 Marketing https://www.digitale-medien.lu/blog/was-sind-pushnachrichten/ Weiterlesen

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Suchmaschinen, E-Mail und Social Media: Diese drei Kanäle sind in aller Munde, wenn es um ein solides Online Marketing eines modernen Unternehmens geht. In den letzten Jahren hat sich jedoch ein neuer Kanal dazu gesellt. Und zwar Push-Nachrichten. In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du Push-Notifications sinnvoll für dein Unternehmen nutzen kannst.

Piiing. Oh, ich habe eine Nachricht, die muss ich mir direkt anschauen – das geht bestimmt auch dir durch den Kopf, wenn sich dein Smartphone zu Wort meldet, oder? Und mit Push-Benachrichtigungen lässt sich genau dieser Effekt für’s Marketing nutzen.

Doch zu aller erst benötigst du das Einverständnis der Nutzer. Denn ohne die darfst du auf keinen Fall Push-Notifications verschicken. Um diese Zustimmung zu erhalten, musst du mit guten Argumenten punkten. Erzähle dem Nutzer, wieso er dir die Einverständnis geben sollte. Welchen Mehrwert haben deine Nachrichten für ihn?

Für welchen Zweck können Push-Nachrichten eingesetzt werden?

Push-Benachrichtigungen können für eine Vielzahl von Zwecken, Zielen und Branchen verwendet werden. Als Fitness Trainer kannst du deine Nutzer darüber informieren, dass ab sofort ein neuer Kurs stattfindet. Als Restaurant-Besitzer kannst du deine wechselnde Wochenkarte an deine Gäste verschicken. Ein Arzt kann zum Beispiel seine Patienten daran erinnern, dass das Krankenkärtchen mitgebracht werden muss. Du siehst: Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie du die Kommunikation per Push-Nachrichten aufbauen kannst.

push 02

Wie werden Push-Nachrichten sinnvoll eingesetzt?

Deine Push-Nachrichten sollten deinen Nutzern stets einen Mehrwert bieten. Es ist nicht von Vorteil, eine unüberlegte Push-Nachricht zu verschicken und darauf zu hoffen, dass diese erfolgreich von den Nutzern angenommen wird. Im Gegenteil: Du könntest deine Nutzer damit nerven oder sogar verärgern. Aus diesem Grund solltest du dir immer folgende Fragen stellen: Was ist das Ziel meiner Push-Nachricht? Welchen Mehrwert bietet sie meinem Nutzer?

Doch damit ist es nicht getan. Außerdem sollte der richtige Zeitpunkt gewählt werden. Du solltest zuvor nachsehen, zu welchen Zeiten die Nutzer deine App verwenden. Statistiken zur App Nutzung geben dir hier zu Informationen.

Ferner solltest du die Inhalte mit Bedacht wählen. Komme direkt auf den Punkt. Nutze so wenige Zeichen wie möglich, aber so viele wie nötig. Die Aufmerksamkeit von deinen Nutzer kann auch durch Emoji-Symbole geweckt werden.

Fazit

Wichtig ist, dass du diesen Kanal wirklich sinnvoll nutzt und deine Nutzer nicht zuspamst. Denn dann werden deine User den Push-Nachrichten keine große Aufmerksamkeit mehr schenken. Wer allerdings mit kreativen Nachrichten aus der Menge hervorsticht, kann mit Push-Notifications richtig Erfolg haben.

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Wir lüften das Geheimnis einer Landingpage https://www.digitale-medien.lu/blog/wir-lueften-das-geheimnis-einer-landingpage/ https://www.digitale-medien.lu/blog/wir-lueften-das-geheimnis-einer-landingpage/#comments Mon, 14 Aug 2023 18:03:00 +0000 Landingpage https://www.digitale-medien.lu/blog/wir-lueften-das-geheimnis-einer-landingpage/ Weiterlesen

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Jeder hats schon mal gehört oder gelesen.

Aber was ist genau eine " LANDINGPAGE"

Wie der Name sagt eine Lande Seite, also eine Seite auf der man irgendwie hinkommen oder landen soll.

Was ist denn das Ziel einer Landingpage

Ziele einer Landingpage: Nutzer steuern Landingpages gezielt über Anzeigen, Werbung, Newsletter oder Videos an, die ihr Interesse geweckt haben. Das bedeutet, dass Besucher in der Regel aufgrund eines bestimmten Bedürfnisses eine Landingpage aufsuchen. Das grundlegende Ziel einer Landingpage ist es einen passenden Handlungsimpuls zu erzeugen oder zu verstärken und den Kunden zu einer Interaktion zu bewegen. Zu den häufigsten Beweggründen eine Landingpage zu besuchen, zählen:

  • Informationen erhalten
  • Produkte kaufen
  • Registrierung für eine Community, Dienstleistung etc.
  • Angebote für Produkt- oder Dienstleistungen anfordern
email

Inhalt verbreiten

Haben Nutzer den Weg auf die Seite gefunden, können Website-Betreiber dort Inhalte kostenlos, zum Verkauf oder im Tausch gegen Daten anbieten. Gute Inhalte dienen der Nutzerbindung, der Imagepflege und der Werbung für eine Seite/ein Produkt/ein Unternehmen.

Produkte und Dienstleistungen verkaufen

Häufige Aufgabe einer Landingpage ist ein Produkt oder eine Dienstleistung zu verkaufen. Der große Vorteil dabei ist – im Vergleich etwa zu einer Kategorieseite in einem Onlineshop – die strikte Fokussierung auf ein bestimmtes Produkt und somit die exaktere Zielgruppenansprache.

Aber wie wird die Landingpage überhaupt gefunden?

Wie Nutzer auf eine Landingpage gelangen

Um Besucher zu erreichen gibt es verschiedene Wege:

  • Newsletter und E-Mail-Marketing: Durch gezielt gestreute Links in Newslettern und E-Mails lässt sich Traffic auf Landingpages lenken.
  • Video: In Webvideos Verlinkungen einzubauen und so den Nutzer auf bestimmte Seiten zu führen.
  • Social Media: Auch per Social Media lassen sich Links zu Landingpages streuen.
  • Werbeanzeigen und Displaywerbung: AdWords-Anzeigen, Pop-up- und Bannerwerbung sind kostenpflichtige Möglichkeiten, auf eine optimierte Landingpage zu verlinken.
  • Offline-Werbung (Print, TV, Radio, QR-Code): Offline-Werbung – wie Flyer, Anzeigen in Zeitschriften, Werbeplakate, TV- oder Radio-Werbung –sind ebenso Maßnahmen um User auf Landingpages hinzuweisen
  • Organische Suchergebnisse: Um User im Netz abholen zu können, sollten Landingpages suchmaschinen- und keywordoptimiert und somit genau auf die Zielgruppe und deren Suchanfragen zugeschnitten sein.

 

Hast du Interesse an einer Landingpage um viel effizienter deine Produkte oder Informationen an den Nutzer zu bekommen? 


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SEO Ranking-Signale Core Web Vitals – Tipps für B2B Websites https://www.digitale-medien.lu/blog/seo-ranking-signale-core-web-vitals-tipps-fuer-b2b-websites/ https://www.digitale-medien.lu/blog/seo-ranking-signale-core-web-vitals-tipps-fuer-b2b-websites/#comments Tue, 18 Jul 2023 00:00:00 +0000 SEO https://www.digitale-medien.lu/blog/seo-ranking-signale-core-web-vitals-tipps-fuer-b2b-websites/ Weiterlesen

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Noch mehr Nutzerzentrierung in der SEO – Google Update Core Web Vitals: Im Fokus steht dabei die User Experience. Wir erklären, was die Core Web Vitals sind und haben Tipps, wie Sie die neuen Anforderungen erfüllen.

Was sind die Core Web Vitals?

Ab Mai 2021 werden die neuen Google-Ranking-Signale Core Web Vitals für die Rankings einer Website wichtig. Sie sind Teil des neu geplanten Rankingfaktors „Page Experience Signal“. Dabei steht vorwiegend die User Experience im Fokus – kaum ein Wunder, denn nahezu alle Updates, die Google in den letzten Jahren vorgenommen hat, sollen zu einer optimierten Nutzererfahrung führen. SEO wird durch die Core Web Vitals also noch mehr zur Kunst, die Nutzer voll zufrieden zu stellen. Das Besondere: Erstmals rollt Google neue Faktoren aus und gibt genaue Kennzahlen an, die Website-Betreiber künftig erfüllen müssen. Hier finden Sie die Erklärungen und die Maßnahmen, die Sie einsetzen können, um Google gerecht zu werden.


Die Core Web Vitals (CWV) bestehen aus drei Kennzahlen, dem Largest Contentful Paint (LCP), dem First Input Delay (FID) und dem Cumulative Layout Shift (CLS). Aller Voraussicht nach werden diese drei Kennzahlen Bestandteile des neuen, geplanten Rankingfaktors „Page Experience Signal“. Mit dem Page Experience Signal werden die Core Web Vitals mit anderen Kennzahlen der User Experience kombiniert und können sich künftig signifikant auf Rankings auswirken. Besonders im technischen Bereich sowie in der Seitenladezeit sind dadurch für viele B2B Websites Nachbesserungen erforderlich. Google gibt folgende Werte für die Kennzahlen vor:

Largest Contentful Paint (LCP): Hier wird die Ladezeit gemessen, die es braucht, bis der Hauptinhalt einer Website für den Nutzer bereitsteht. Googles Vorgabe: 2,5 Sekunden oder schneller.

First Input Delay (FID): FID ist die erste „Eingangsverzögerung“. Dabei wird die Reaktionsfähigkeit von Websites gemessen. Genau gesagt, misst man die Zeit, die zwischen der Interaktion eines Nutzers (zum Beispiel ein Klick auf einen Link oder Call-to-Action) und dem Zeitpunkt, ab wann der Browser mit der Verarbeitung dieser Interaktion beginnt, liegt. Der Zielwert sollte hier unter 100 Millisekunden liegen.

Cumulative Layout Shift (CLS): Hierbei geht es um die optische und grafische Stabilität einer Website. Gerade wenn sich Layout-Elemente während der Nutzung verschieben, springen oder nachgeladen werden, ist das ein Störfaktor. Der Idealwert von Google liegt bei 0,1 – alle Layoutverschiebungen, die nicht vom User selbst initiiert werden und die darüber hinaus gehen, werden als negatives Rankingsignal gewertet. Damit gehört „Lazy Loading“ – eigentlich eine Methode, um die Seitenladezeit zu verbessern – der Vergangenheit an – zumindest im sichtbaren Bereich. Denn diese Methode sorgt dafür, dass Elemente der Website sich auch nach dem Laden noch verschieben und/oder springen. Auch Banner und Ads, die hin und herspringen oder den kompletten Bildschirm einnehmen, können sich dann negativ auf die SEO-Performance auswirken.

Was genau fordern die Core Web Vitals?

Die drei Metriken LCP, FID und CLS sind aller Wahrscheinlichkeit nach nur der erste Schritt. Laut Google sollen diese Kennzahlen künftig um weitere Ranking-Signale erweitert werden und dann in der Gesamtheit den Ranking-Faktor „Page Experience Signal“ ergeben. Es ist auch möglich, dass sich die heute vorgegebenen Werte noch verändern werden, zum Beispiel durch technischen Fortschritt, der noch schnellere Seitenladezeiten ermöglicht. Aber auch der Anspruch der Nutzer selbst kann künftig ausschlaggebend für diese Kennzahlen sein. Werden die Ansprüche an die User Experience größer, so werden sich wohl auch die Vorgaben an die Qualitätssignale anpassen.

Zu den Page Experience Signalen gehören auch noch andere Faktoren, wie beispielsweise eine saubere und sichere Verschlüsslung (HTTPS), Websites, die Mobile Friendly sind und auch Safe-Browsing. Letzteres können Webmaster in der Google Search Console einsehen und erkennen, ob das Surfen auf der jeweiligen Website sicher ist.

Aber auch große Pop-Ups sowie Anzeigen dürften künftig Probleme darstellen. Besonders, wenn diese auftauchen und den kompletten Content der Website verdecken. Welche Formate hier genau problematisch werden, ist noch nicht bekannt, jedoch gilt die Faustregel: Je mehr ein Event, eine Anzeige oder ein Pop-Up den User beim Besuchen der Website stört, desto schädlicher kann es sich auf die SEO auswirken.

Grundlegend sollen die Core Web Vitals für eine bessere Nutzbarkeit der Websites sorgen und die User Experience steigern. Das passt ins Konzept: Für Google steht die Zufriedenheit der Nutzer immer mehr im Fokus und wird sowohl durch Qualität, relevanten Content und eben eine optimierte User Experience erreicht.

Wie stark wirken sich die Core Web Vitals (CWV) auf das SEO-Ranking aus?

Hier kann Entwarnung gegeben werden. Die CWV werden laut Gary Illyes von Google sicher nicht zum wichtigsten Rankingsignal. Denn nach wie vor gilt für ein gutes Ranking relevanter, vertrauenswürdiger und hochwertiger Content als wichtigster Faktor.

Die Core Web Vitals stellen eher ein Optimierungspotential dar. Sie sollen dafür sorgen, dass Website-Betreiber darauf achten, den Nutzern eine gute User Experience zu bieten. Gibt es nun zwei potentielle Suchergebnisse, die beide grandiosen Content bieten und positive Nutzersignale liefern, dann können die Kennzahlen der Core Web Vitals durchaus entscheidend sein, welche der beiden Websites auf Platz 1 rankt. Zudem gilt auch: Die allermeisten Unternehmen optimieren ihre Websites technisch bis ins kleinste Detail, da ein Webentwickler hier in der Regel relativ einfach bessere Ergebnisse herausholen kann. Das bedeutet, um mit der Konkurrenz Schritt halten zu können, muss Ihre Website die vorgegebenen Kennzahlen erfüllen. Die Core Web Vitals werden also aller Wahrscheinlichkeit nach künftig zum Standard der technischen SEO gehören. Sie sollten die Kennzahlen folglich keineswegs ignorieren, zumal es die Website-User Ihnen danken werden.

Was sollten Sie in Bezug auf SEO und die Core Web Vitals tun?

Die Kennzahlen stehen Ihnen bereits als Bericht in der Google Search Console zur Verfügung. Dort können Sie einsehen, wie Sie derzeit performen und wo Sie Optimierungsbedarf haben. Alternativ können Sie auch PageSpeed Insights oder Lighthouse nutzen, um herauszufinden, wie gut Sie die vorgegebenen Qualitätssignale erfüllen.

Wenn Sie Handlungsbedarf haben, können Sie nun an den verschiedenen Punkten ansetzen. Aber Achtung, die Maßnahmen, die Sie vornehmen können, um die CWV zu verbessern, erfordern technische Kenntnisse. Im Zweifelsfall sollten Sie Ihre Anforderungen an einen Entwickler weitergeben.

Wenn das Konzept vor Kampagnenstart effizient geplant wird und alle Faktoren für die gezielte Ausrichtung berücksichtigt werden, steht einem erfolgreichen Einsatz von Google Ads für B2B nichts im Wege.

SEA in der B2B Welt

9 Tipps zur erfolgreichen Verwendung von Google Ads im B2B Marketing

Tipps: So optimieren Sie die Core Web Vitals auf Ihrer Website

Largest Contentful Paint (LCP): Die Seitenladezeit können Sie positiv beeinflussen, indem Sie beispielsweise große Dateien wie Bilder verkleinern oder unnötige CSS-Dateien entfernen. Bildgrößen und ein gutes Caching sind die einfachsten Maßnahmen, beziehungsweise die, die den größten Effekt bringen. Bei manchen Content Management Systemen, wie zum Beispiel WordPress, können bestimmte Plugins helfen, Ihre Seitenladezeit zu verbessern.

First Input Delay (FID): Da Skripte für die Interaktivität auf Websites verantwortlich sind, müssen diese optimiert werden. Dazu gehört zum Beispiel die Größe von JavaScript-Dateien, der Zeitpunkt, zu dem die Skripte geladen werden oder die Antwortzeit des Servers, die beeinflusst, wann die Skripte und damit die interaktiven Funktionen beim Nutzer ankommen. Auch die Anzahl und Art der Einbindung von Drittanbietercodes (wie beispielsweise Trackingpixel) oder Plugins Ihres Content Management Systems (CMS) können die FID negativ beeinflussen.

Cumulative Layout Shift (CLS): Wenn Ihr Wert hier über den geforderten 0,1 liegt, sollten Sie Ihre Website nach Elementen untersuchen, die sich nach dem Laden verschieben. Oftmals sind das Bilder, HTML-Code wie ein Inhaltsverzeichnis, aber auch Werbe-Banner und Anzeigen. Häufig wird ein CLS durch das eigentlich gut gemeinte Lazy Loading verursacht: Elemente im sichtbaren Bereich werden verzögert geladen, um wichtige Elemente wie Texte schneller anzeigen zu können. Damit das Layout dabei aber nicht ruckelt, müssen für die nachgeladenen Elemente Platzhalter in der richtigen Größe vorhanden sein, die dann nur noch befüllt werden müssen. Auch von extern geladene Schriftarten können unschöne Ruckler und Sprünge verursachen. Insbesondere above the fold, also im direkt sichtbaren Bereich, sollte kein Lazy Loading verwendet werden.

quelle: laura griebsch (vogel communication group)

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Wie funktioniert das Ranking in Google an 3 praktischen Beispielen https://www.digitale-medien.lu/blog/wie-funktioniert-das-ranking-in-google-an-3-praktischen-beispielen/ https://www.digitale-medien.lu/blog/wie-funktioniert-das-ranking-in-google-an-3-praktischen-beispielen/#comments Thu, 08 Jun 2023 13:52:00 +0000 SEO https://www.digitale-medien.lu/blog/wie-funktioniert-das-ranking-in-google-an-3-praktischen-beispielen/ Weiterlesen

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Momentaufnahme vom Juni 2021

Auf dem Weg nach oben!  

Von oben runterschauen macht glücklicher.

Ja so ist es auch in Google. Ganz oben zu sein und andere hinter sich zu lassen ist einfach erhebend!.

Deine Webseite kann auch dort stehen. Um dort hinzukommen bedarf es allerdings einiger technischer und funktioneller Voraussetzungen. Wir sorgen dafür das Deine Seite ganz nach vorne kommt.

Ich zeige dir hier einige Kunden-Beispiele, die erst vor kurzer Zeit auf diesen Weg gebracht wurden.

Beispiel 1 - www.foi-therapie.de

Diese Webseite wurde vor kurzer Zeit fertig gestellt. Inhalt der Webseite ist die Präsentation eines Kompetenzzentrum mit Schmerztherapie bei Gelenk- und Wirbelsäulenproblemen mit hoher Erfolgsrate. Die sogenannte Foi- Therapie.

Trotz der kurzen Zeit in Google gelistet zu sein ist die Seite auf Platz 13 geklettert. Also jetzt schon auf der 2. Seite bei Google zu finden.

Gestartet ist die Seite nicht zählbar auf über Platz 100.

Und die Seite ist noch nicht am Ziel angekommen. Die Seite wurde so optimiert dass diese in der nächsten Zeit auf der 1. Seite bei Google zu finden sein wird. Bei Interesse : www.foi-therapie.de

Hier der Ranking Check:

foi



Beispiel 2 - www.borgard-mueller.de

Diese Webseite startete ebenso vor kurzer Zeit über Platz 100. Eine Seite über unabhängige Finanzberatung. Mittlerweile rankt die Seite in Google auf Platz 20.

Voraussetzung: eine Optimierung der Webseite nach den Kriterien von Google.

Ein weiteres Klettern nach oben steht auch hier in der nächsten Zeit an. Ein  Besuch auf Seite 1 wird auch hier erwartet. 

Hier der Ranking Check:

borgard


Beispiel 3 - www.digitale-medien.lu

Platz 1 - na also es geht doch. 

Auch deine Webseite kann da stehen.. Seite 1, Platz 1, in Google.

Screenshot 2021 06 08 Google Ranking Live Check das kostenlose SEO Tool 1


Vorteil einer SEO Optimierung

Das Ranking der Website ist nicht durch finanzielle Faktoren bestimmt, sondern durch die Qualität der Inhalte, die eingehenden Verlinkungen (Backlinks) und die OnPage-Faktoren.

Nutzer vertrauen organischen Suchergebnissen mehr als bezahlten.

Wird mit gezielter SEO eine gewisse Rangierung erreicht, hält sich diese länger.


Lesen Sie den ganzen Artikel in unserem BLOG.    


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Live Chat - näher dran am Kunden https://www.digitale-medien.lu/blog/live-chat/ https://www.digitale-medien.lu/blog/live-chat/#comments Tue, 06 Jun 2023 09:12:00 +0000 Live Chat https://www.digitale-medien.lu/blog/live-chat/ Weiterlesen

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Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen im Internet tätig sind, haben Sie jetzt Zugriff auf mehr Support- und Vertriebskanäle als je zuvor. Durch Whatsapp, Skype und Facebook Messenger nutzt ein Großteil der deutschsprachigen Bevölkerung auf die eine oder andere Weise bereits Chat Applikationen. Diese eignen sich jedoch nicht unbedingt für den direkten Kundenkontakt von Website zu Besucher. Dafür gibt es einen eigenen Kanal, der immer beliebter wird: Live Chat.

Einige Unternehmen ersetzen die E-Mail-Option sogar komplett. WP Engine, ein großes amerikanisches Hosting-Unternehmen, startet jetzt alle Support-Anfragen über Live Chat. Es scheint gut zu funktionieren, denn das Unternehmen hat seit der Aktivierung des Live Chats vor fast 2 Jahren nicht wieder auf E-Mails umgestellt. Aber auch in Deutschland bieten immer mehr Online-Firmen (und insbesondere Ecommerce-Unternehmen) die Möglichkeit des direkten Chats.

Sie bereit also bereit einzusteigen? Dann schauen wir uns direkt mal an, wie es geht.


Wie Live Chat funktioniert

Im Grunde ist Live Chat ein einfaches Fenster, das auf Ihrer Website erscheint, um Text anzuzeigen. Besucher können darin Text eingeben, und Sie können ihn sehen und von Ihrem eigenen Live Chat-Backend aus antworten. Auch können Sie eine Liste von Besuchern auf der Website sehen und sie mit einer Frage ansprechen – wie in einem echten Ladengeschäft.

Erwähnenswert ist auch, dass die Live Chat Installation inzwischen ziemlich reibungslos funktioniert. Meistens müssen Sie ein paar Zeilen Code kopieren und in Ihre Website integrieren. Um einen besseren Überblick über diese Tools und ihre Funktionsweise zu erhalten, habe ich hier ein Video mit einigen Beispielen aus der Praxis erstellt:

Vor- und Nachteile von Live Chat

Wie bereits erwähnt, wird Live Chat Software immer beliebter, vor allem bei jüngeren, technisch versierten Generationen.

Zu den VORTEILEN für die Anwender und Unternehmen gehören

Besserer Kundenservice: Es ist für Ihre Mitarbeiter einfacher „alle Antworten zu kennen“. Sie können mehreren Anwendern gleichzeitig antworten, an ein anderes Teammitglied weiterleiten oder in der Dokumentation nachschlagen, wenn es um knifflige Fragen geht. Der Kunde wird es nicht einmal bemerken.

Echtzeit und sofortiges Feedback: Im Gegensatz zum E-Mail-Support kommen die Antworten schnell, so dass die Besucher zeitnah das finden können, was sie suchen.

Verbesserte Benutzerfreundlichkeit: Ein einfaches Textfeld bedeutet, dass Sie sich nicht mit umständlichen Telefonmenüs oder zusätzlichen Kontaktformularen herumschlagen müssen. Die Antworten sind auch klar und deutlich, ohne dass es wegen eines starken Akzents oder einer schlechten Tonqualität zu Missverständnissen kommt.

Große Datenanalysekapazität: Bei Live Chats ist es einfacher als beim telefonischen Support, Antworten für die Überprüfung zu protokollieren. Dies ist nützlich für die Analyse, aber auch, um die Qualität der Antworten Ihrer Mitarbeiter zu überwachen.

Proaktive Kommunikation: Ein wesentlicher Vorteil ist die Möglichkeit, proaktiv mit den Nutzern Ihrer Website in Kontakt zu treten. Live Chats können somit auch ein leistungsstarkes Tool für Verkäufe und Upsells werden.

NACHTEILE

Nicht für jeden: Weniger computer-erfahrene Benutzer mögen vielleicht keinen Live Chat und sprechen lieber mit einer echten Person. Es kann auch sein, dass sie nicht wissen, wie man ihn nutzt, weshalb Live Chats eine ausgezeichnete Ergänzung zum Telefon- und E-Mail-Support sind.

Nicht immer toll auf dem Handy: Für Handynutzern kann es manchmal schwieriger sein, da es etwas mühsam ist, auf einem kleinen Smartphone-Display zu schreiben.

Erfordert Aufmerksamkeit in Echtzeit: Sie können den Live Chat schließen und stattdessen E-Mail-Fragen erhalten. Um effizient zu sein, erfordert der Live Chat volle Aufmerksamkeit. Idealerweise sollten Sie auch regelmäßige Live Chat-Stunden haben, so dass die Benutzer wiederkommen können, wenn sie am liebsten auf diese Weise kommunizieren möchten.

Live Chat Software: 

Auf geht’s! Hier kommt unsere lange Liste kostenpflichtiger (und kostenloser!) Tools.

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1. Userlike – Live Chat Software auf Deutsch 

Mehr als 2000 Kunden vertrauen auf Userlike, eine Live Chat-Lösung aus Deutschland. Die Server befinden sich ebenfalls in Deutschland, was das Tool zu einer besonders attraktiven Lösung für datenschutzbewusste Kunden macht (auch hinsichtlich DSGVO).

Funktionsmäßig ist Userlike eine runde Sache: per Formular kann man vor und nach jedem Chat Fragen beantworten lassen, es gibt Automatisierungen und spezielle Routing-Optionen. Auch interessant sind die „Push Macros“, mit denen man Besucher direkt zu einer bestimmten URL schicken kann (z.B. einem Hilfeartikel). Des Weiteren lassen sich über die Unified Messaging-Option viele verschiedene Kanäle nutzen, darunter z.B. Whatsapp und Facebook Messenger.

Großartig ist, dass es eine ordentliche Gratisversion mit unbegrenzten Chats gibt. Ab dem 2. Mitarbeiter wird es allerdings deutlich teurer, da das nächste Paket direkt 4 Operatoren beinhaltet

Empfehlenswert für

Firmen, die gerne eine umfangreiche deutschsprachige Live Chat Software mit Support auf Deutsch nutzen wollen. Auch für Unternehmen mit Sitz in der EU, die einen Anbieter benötigen, der strenge Datenschutzbestimmungen einhält.

Userlike Tarife

Free: 0€   |   Team: 90€ (4 Operatoren)   |  Corporate: 290€ (10 Operatoren)  |  Business: 720€ (20 Operatoren)

Preise pro Monat bei jährlicher Zahlung.

www.userlike.com

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2. LiveChat – Einer der größten Anbieter

Das Unternehmen mit polnischen Wurzeln bietet eine der größten Live Chat-Lösungen, die es gibt. Seit den Anfängen im Jahr 2002 wird das Produkt heute von 22.000 Kunden genutzt. Eine beachtliche Leistung!

Kein Wunder, denn dieses Produkt kann man eigentlich nur mögen. Es bietet extrem viele Funktionen und hat ein cleveres Interface, das die Interaktion mit dem Produkt zu einem Kinderspiel macht. Neben der ausgefeilten Chat-Konsole gibt es Apps für PC/Mac sowie für iOS und Android. Und da es immer wieder Anfragen geben wird, die ein Live Chat nicht lösen kann, wird auch eine integrierte Helpdesk-Lösung mitgeliefert.

Auch wenn die Benutzeroberfläche nicht in Deutsch verfügbar ist, können Sie das Chat-Fenster für Ihre Besucher vollständig auf Deutsch anzeigen lassen. LiveChat erfüllt die Vorgaben der DSGVO und bietet

LiveChat Tarife

Starter: 16$  |  Regular: 30$   |  Team: 33$  |   Enterprise: 50$  | Enterprise Plus: 149$

Empfehlenswert für

jeden, der über das nötige Budget verfügt, einen zuverlässigen Live Chat benötigt und seine zahlreichen Features (Helpdesk, Apps etc.) nutzen möchte.

www.livechat.com

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3. Olark: Einfache Bedienung und Fun

Das von Y combinator finanzierte Unternehmen zählt 12.000 Kunden und besteht seit etwa 2009. Interessanterweise ist das Team weltweit verteilt, was bedeutet, dass es (fast) immer jemanden gibt, der gerne auf Ihre Supportanfragen antwortet. Schade allerdings, dass Olark kein Deutsch spricht.

Neben der 14-tägigen kostenlosen Testversion gibt es sogar ein Gratisangebot für bis zu 20 Chats pro Monat. Das reicht, um mal in die Sache hineinzuschnuppern.

Zu den bemerkenswerten Funktionen gehören Chat-Automatisierungsfunktionen (die „Targeted Chat“ genannt werden). Damit können Sie automatische Nachrichten an Besucher senden, die bestimmte Seiten besuchen. Stellen Sie sich vor, Sie erhalten viele Chatanfragen aus Ländern, in die Sie Ihre Produkte nicht einmal versenden: Mit Olark können Sie den Chat für bestimmte Regionen einfach ausblenden.

Olark Preise

Forever Free: 0$  |  Monatliche Zahlung: 17$  |  Jährliche Zahlung: 15$  |  Zahlung zwei Jahre im voraus: 12$

Empfehlenswert für: 

Unternehmen, die nichts gegen eine englischsprachige Benutzeroberfläche haben und die Chat-Automatisierungen zu einem sehr günstigen Preis nutzen möchten.

www.olark.com

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4. Smartsupp – Live Chat mit detaillierter Analyse

Smartsupp ist in vielerlei Hinsicht einzigartig, da das Tool Live Chat-Analysen auf ein neues Level bringt. Die tschechische Live Chat Software zeichnet die Aktionen Ihrer Besucher auf Ihrer Website auf, so dass Sie genau wissen, wo Dinge optimiert werden können. Ein weiteres einzigartiges Merkmal ist das Gratis-Angebot eines hausgemachten Slivovica, wenn man sich für das PRO-Angebot anmeldet. Dies ist übrigens ein tschechischer Schnaps, falls Sie es nicht wussten.

Abgesehen von alkoholischen Getränken hält das Unternehmen ein Gratisangebot bereit, das unbegrenzte Chats und unbegrenzte Mitarbeiter umfasst. Um von den Besucheraufzeichnungen profitieren zu können, müssen Sie zumindest ein STANDARD-Abo abschließen.

Interessanterweise sieht die Benutzeroberfläche stark von Zendesk Chat inspiriert aus. Viele Details und Features wurden einfach kopiert, was wirklich ein bisschen schade ist (es sei denn, sie haben einen speziellen Lizenzvertrag abgeschlossen).

Smartsupp Preise

Free: 0$  |  STANDARD: 8$ pro Mitarbeiter  |  PRO: 19$ pro Mitarbeiter  |  Preise pro Monat bei jährlicher Abrechnung.

Empfehlenswert für: 

Unternehmen, die ihre Website-Besucher genau analysieren möchten und dazu noch eine Live Chat Software mit sehr vielen Funktionen benötigen.

www.smartsupp.com

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5. Tidio Chat: Viel Potenzial

Ebenso wie LiveChat hat auch Tidio polnische Wurzeln (anscheinend ist Polen eine Drehscheibe für Live Chat Software). Das Unternehmen sind relativ jung, hat aber trotzdem ein wirklich attraktives Paket geschnürt. Das Gratisangebot beinhaltet bereits bis zu drei Mitarbeiter und unbegrenzte Chats. Wenn Sie jedoch das raffinierteste Add-on – die Automatisierungen – nutzen möchten, müssen Sie 18€ pro Monat (pro 5.000 Unique Visitors) ausgeben.

Zunächst war ich vom visuellen Automatisierungs-Workflow ziemlich beeindruckt. Er sieht ähnlich aus wie die Automatisierungen einiger modernster Newsletter Tools, die wir uns angesehen haben. Allerdings habe ich festgestellt, dass es einige wichtige Einschränkungen gibt: So ist es erstaunlicherweise nicht möglich, eine Automatisierung auszuschalten. Man kann sie nur löschen. Außerdem würde ich mir mehr Automatisierungsoptionen wünschen, wie z. B. die Möglichkeit, das Chatfenster unter bestimmten Bedingungen auszublenden.

www.tidio.com

Tidio Tarife

Forever Free: 0€ (für 3 User)

Add-ons:

  1. Communicator: 18€ pro Monat (inkl. Live Besucherliste, Öffnungszeiten etc.)
  2. Automatisierung: 18€ pro Monat (fügt Automatisierung für bis zu 5.000 Besucher hinzu)
  3. Mailing: 10€ pro Monat (unbegrenzte E-Mail Kampagnen)

Empfehlenswert für: 

alle Unternehmen, die ein leistungsfähiges Gratisangebot suchen und/oder mit mehreren Sprachen arbeiten.

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Fazit

Wie Sie sehen, scheint sich die Welt des Live Chats schnell und in viele Richtungen zu entwickeln. Während einige mit Chat Bots experimentieren (LiveChat und Userlike), bieten andere ein kostenloses Abo zur Platzierung ihrer eigenen Mitarbeiter (Tawk.to). Manche sind überaus bedienerfreundlich (Live Chat, Olark), während andere aussehen, als wären sie vor 10 Jahren entworfen worden. Leider bieten nur wenige ein deutsches Backend und deutschen Support.

Wenn Sie es ernst meinen mit dem Live Chat für Ihr Unternehmen, dann haben Sie die Qual der Wahl. Die kostenpflichtigen Angebote sind meist erschwinglich, und auch einige Gratisangebote haben eine ordentliche Leistung aufzuweisen. Mehrsprachige Optionen scheinen immer häufiger angeboten zu werden und Trigger und Automatisierungen können ein leistungsfähiges Tool zur Konversion von Benutzern auf Ihren Seiten sein.

Und das Beste daran ist, dass es allen oben genannten Unternehmen gelungen ist, den Live Chat zu einem ziemlich intuitiven Tool zu machen. Der Schulungsaufwand für Ihre Mitarbeiter dürfte in Bezug auf die technischen Fähigkeiten minimal sein, so dass sie sich auf Ihr Hauptziel konzentrieren können – nämlich einen herausragenden Support zu bieten, Verkäufe zu tätigen oder den Benutzern bei der Navigation auf Ihrer Website zu helfen.



quelle: https://www.websitetooltester.com/

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Google My Business optimieren https://www.digitale-medien.lu/blog/google-my-business-optimieren/ https://www.digitale-medien.lu/blog/google-my-business-optimieren/#comments Wed, 24 May 2023 11:11:00 +0000 Google Google May Business https://www.digitale-medien.lu/blog/google-my-business-optimieren/ Weiterlesen

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Schritt 1:

My Business anmelden oder Inhaberschaft sichern

Bleiben wir zunächst beim Fundament. Suche Dich und Dein Unternehmen selbst und prüfe, wie Dein My Business-Ergebnis aussieht. Es erscheint entweder zusammen mit anderen Ergebnissen direkt unter dem Suchschlitz oder prominent am rechten Rand der Suchergebnisse. Das kommt darauf an, ob Du direkt nach Deinem Unternehmen suchst oder nach einem Keyword, das allgemeiner ist.

Alles, was Du nun in den beiden Varianten wahrnimmst, kannst Du als Inhaber des Profils auch anpassen. Das macht die Selbstsuche zu einem einfachen Indikator, um festzustellen, wo Du noch etwas optimieren kannst.

Oft fällt bei der Selbstsuche beispielsweise auf, dass die Bilder nicht so stark sind und vielleicht auch abschrecken. Wenn sich Deine Arztpraxis etwa in einem äußerlich nicht so schönen Gebäude befindet, denken die Leute vielleicht zweimal darüber nach, ob sie hinkommen. In dem Falle solltest Du schönere Bilder einsetzen, die Lust auf einen Besuch bei Dir machen. Aber dazu später mehr.

Ein anderer Faktor, den Du vorher noch bei der Selbstsuche prüfen solltest, ist der Link namens „Inhaberschaft eintragen?“. Wenn dieser Link meist am unteren Rand des Ergebnisses erscheint, dann hast Du diesen Schritt noch vor Dir. Führe ihn einfach aus und dann ist das angezeigte My Business-Profil auch schon deins.

my business optimieren


Manchmal werden diese Ergebnisse in abgespeckter Form auch automatisch generiert, ohne dass Du einen My Business-Account erstellt hast. Du kannst diesen Vorschlag dann übernehmen und mit weiteren relevanten Informationen anreichern. Ohne die Inhaberschaft des Accounts kannst Du Dein Google My Business nicht optimieren.

Schritt 2:

Nach dem Login : Informationen komplettieren

Google My Business ist dazu da, Suchenden lokale Unternehmen mit allen im ersten Schritt erforderlichen Informationen anzuzeigen. Im Umkehrschluss ist es Deine Bühne und Deine Show. Wenn Du erst einmal erscheinst, hast Du die prominente Position und kannst die Suchenden von Deinem Unternehmen überzeugen.

Dafür muss Dein Google My Business-Account aber aktuell und vor allem komplett sein. Hast Du bereits alle denkbaren Informationen eingetragen? Bei vielen Unternehmen sind nur die Kontaktdaten zu sehen. Also die Adressen, Websites und Telefonnummern. Mittlerweile kannst Du Dein Unternehmen aber auch beschreiben, einem Gebiet zuordnen oder verschiedene Leistungen vorstellen und Attribute definieren.

Das macht My Business fast zu einer Website für sich. Und so ist es auch kein Wunder, dass inzwischen viele lokale Unternehmen mit sehr vergleichbaren Angeboten ihre Website bewusst kompakt halten. Sie setzen stattdessen auf die enorme Kraft von My Business.

Warum sollte beispielsweise eine Autowerkstatt auch eine weitere Website ins Internet stellen, auf der dasselbe wie auf den Websites der anderen Werkstätten steht? Wenn die Menschen eine Werkstatt brauchen, nehmen sie meistens jene, die am nächsten ist. Die Hauptsache ist, dass diese Werkstatt ihr Problem löst. Und das lässt sich auch mit My Business vermitteln.

Unternehmen, die sich durch ein bestimmtes Angebot von anderen Unternehmen deutlich abheben, sollten auf keinen Fall auf eine Website verzichten oder diese bewusst kompakt halten. Hier gilt es, den Angebotsvorteil ordentlich herauszuarbeiten und das Unternehmen professionell und aufmerksamkeitsstark zu vermarkten.

Schaue prinzipiell immer wieder in Deinen My Business-Account und prüfe, ob die Daten noch aktuell sind oder ob neue Informationsoptionen dazugekommen sind. Der empfohlene Zyklus ist eine Woche. Auch, um zeitnah auf Änderungsvorschläge seitens der Nutzer sowie auf Rezensionen reagieren zu können.

Und eins noch: Achte immer darauf, dass Du identische Daten wie bei Google einsetzt, wenn Du woanders einen Unternehmens-Account erstellst. Mit demselben Inhalt und demselben Format. Das ist erforderlich, damit Google den Punkt „Bewertungen aus dem Web“ ordentlich und mühelos verknüpfen kann. Hier sprechen wir von der sogenannten „NAP-Konsistenz“.

Schritt 3:

Korrekt kategorisieren

Aufbauend auf dem zweiten Schritt solltest Du auch die Kategorien von Deinem Google My Business optimieren. Sortiere Dein Unternehmen in eine oder auch mehrere der bereitgestellten Kategorien ein.

Die Auswahl umfasst etwa 3.000 Kategorien im deutschsprachigen Raum. Auch wenn da Ausnahmen sind, kannst Du Dein Unternehmen in den meisten Fällen sehr konkret kategorisieren. Das ist super, um

Google mitzuteilen, in welcher Branche Du bist und

um bei den korrekten Suchanfragen zu erscheinen.

In manchen Fällen lohnt es sich außerdem, von einer Oberkategorie aus noch tiefer zu tauchen. Wenn Du beispielsweise ein südafrikanisches Restaurant besitzt, dann nimm als Kategorie nicht nur „Restaurant“, sondern zusätzlich auch „südafrikanisches Restaurant“ oder „südafrikanisches Essen“. Je mehr Du kategorisierst, desto besser kann Google Dich verstehen. Und auch die Suchenden wissen Dein Restaurant oder prinzipiell Unternehmen direkt einzuordnen.

weitere kategorien


Schritt 4:

Beiträge verfassen

Wenn Du Dich mit Google Ads, ehemals Adwords, auskennst, weißt Du um die verschiedenen Anzeigenerweiterungen. Mit denen kannst Du Dein Suchergebnis vergrößern und somit optimieren. Bei My Business hast Du mit den Beiträgen eine ähnlich erweiternde und optimierende Option.

In Deinem My Business-Account findest Du links direkt über dem Reiter „Info“ einen Reiter namens „Beiträge“. Dort kannst Du kurze Informationen, wahlweise verbunden mit Events und Handlungsaufforderungen, einstreuen. Diese werden in den Suchergebnissen dann direkt unter dem My Business-Ergebnis erscheinen und dort eine Woche sichtbar bleiben.

Das lohnt sich vor allem, wenn Du redaktionelle Artikel auf Deiner Website veröffentlichst und diese bewerben möchtest, damit noch mehr Leute darauf aufmerksam werden. Genauso lohnt es sich, wenn es aktuelle Informationen zum Unternehmen oder Sonderangebote zu teilen gibt. Grundsätzlich machen Beiträge einen positiven Eindruck bei den Suchenden. Denn jene können sofort sehen, dass das Unternehmen aktiv ist, und sich näher mit ihm auseinandersetzen.

Mit den Beiträgen optimierst Du also nicht nur direkt Deinen My Business-Account, sondern Dein Unternehmen als Ganzes.

beitrag restaurant


Schritt 5:

Bilder, Bilder, Bilder

Ansprechende Bilder spielen eine wesentliche Rolle für Dein Google My Business. Wie schon weiter oben erwähnt, identifizieren sich die Suchenden auch über das bereitgestellte Bildmaterial mit Deinem Unternehmen. Oder eben nicht.

Die Bilderfunktion von My Business wurde in den letzten Jahren immer weiter verbessert. Mittlerweile findest Du dort viele verschiedene Kategorien, in denen Du ansprechende Bilder hochladen kannst. Und auch ein Werbevideo könntest Du, wenn vorhanden, hochladen und einspielen.

So vermeidest Du, dass My Business die unschönen Bilder nimmt und anzeigt, die meist automatisch etwa anhand der Adressdaten zugeordnet werden und die eher abschrecken.

So kann es bei einem Neubau beispielsweise vorkommen, dass hier Außenbilder von vielen Jahren davor oder auch Bilder von der Baustelle erscheinen. Das weckt einen falschen Eindruck, also solltest Du es beeinflussen.

Schritt 6:

Kollegen einbinden

Der sechste Schritt ist recht einfach und kompakt. Verteile Berechtigungen an Deine Kollegen, sodass Du Dein Google My Business nicht alleine optimieren und aktuell halten musst. Insbesondere dann, wenn es um die wöchentlichen Beiträge und Medien geht, tut es gut, nicht für alles selbst verantwortlich zu sein.

Schritt 7:

Auf Nutzeraktivitäten achten und reagieren

Auch der siebte Schritt zum Optimieren von Google My Business ist schlicht und einfach. Wenn man etwa Dein Unternehmen bewertet oder über die neue Fragen-Antworten-Funktion in Interaktion tritt, erwartet man eine zügige Reaktion.

Behalte also die Nutzeraktivitäten im Blick. Reagiere auf Bewertungen und bedanke Dich bei den Leuten. Gehe auch auf kritische Bewertungen ein. Beantworte die Fragen, die potenzielle Kunden einstreuen. Und reagiere auf Änderungsvorschläge, die Suchende machen können, wenn sie denken, dass die Informationen nicht mehr zutreffen. Oft ist das bei Öffnungszeiten der Fall, die sich ändern, aber in My Business nicht angepasst werden.

Viele Nutzeraktivitäten und positive Bewertungen sind für Google übrigens ein Zeichen dafür, dass der My Business-Eintrag relevant ist. Und Relevanz ist wiederum das oberste Ziel, nach dem die Suchmaschine ihre Suchergebnisse sortiert und rankt. Wenn Dein My Business-Account heraussticht, wirkt sich das wunderbar auf die Performance Deines Unternehmens aus.

Übrigens, wie Du mehr positive Bewertungen bekommst:

Nach dem Login bei My Business findest du unter dem Punkt „Startseite“ den Block „Mehr Rezensionen erhalten„. Klicks du auf den Button „Formular teilen“ stellt Google dir einen Direktlink zu deinem Bewertungsformular zur Verfügung. Sende ihn beispielsweise per E-Mail direkt an Deine Kunden (Einverständnis vorausgesetzt) oder baue ihn in deine Signaturen ein.

my business 5


Schritt 8:

Message-Funktionen aktivieren

Momentan ist Google schon recht weit fortgeschritten, eine weitere Funktion für My Business auszurollen. Durch diese können potenzielle Kunden mit einem Unternehmen chatten.

Du kennst es bisher vielleicht von anderen My Business-Ergebnissen, dass Du einen Anrufen-, Route- und Website-Button siehst. Was ist aber, wenn Du nicht hinfahren, nicht telefonieren sowie einfach und schnell Kontakt aufnehmen möchtest? Dann schreibst Du dem Unternehmen demnächst einfach eine My Business-Nachricht.

Und das können Deine potenziellen Kunden auch mit Dir machen. Vorausgesetzt, Du hast die Funktion manuell in Deinem Account aktiviert. Dabei handelt es sich vielleicht um eine der wesentlichsten Maßnahmen, um Dein Google My Business zu optimieren. Denn es laufen viele Menschen draußen herum, die vorzugsweise schreiben oder chatten statt wo anzurufen oder eine Website zu durchforsten.

Nachdem das Feature auf dem amerikanischen Markt hinzukam, wird es nun auch für immer mehr deutsche Unternehmen bereitgestellt. Wenn potenzielle Kunden Dir schreiben, kannst Du die Nachrichten einfach über die My Business-App für iOS und Android beantworten.


Alle Schritte zum Optimieren von My Business auf einen Blick:

  • Suche Dein Unternehmen bei Google und sieh nach, wie Dein aktueller My Business-Eintrag aussieht. So kannst Du Optimierungspotenziale feststellen.
  • Wenn ein Link namens „Inhaberschaft eintragen?“ erscheint, dann klicke darauf und führe die entsprechenden Schritte aus, um Inhaber zu werden.
  • Hinterlege alle relevanten Informationen zu Deinem Unternehmen, die Du eintragen kannst. Bleibe nicht nur bei den Kontaktdaten, sondern beschreibe Dein Unternehmen auch und mache auf die Leistungen aufmerksam.
  • Wähle die passenden Kategorien für Dein Unternehmen aus. Gerne auch mehrere.
  • Verfasse Beiträge, um Deine potenziellen Kunden zu informieren oder zu redaktionellen Angeboten Deines Unternehmens weiterzuleiten.
  • Lade ansprechende Bilder und Videos hoch, um zu vermeiden, dass My Business beispielsweise anhand von Adressdaten irgendwelche und abschreckende Bilder einsetzt. Nutze dafür am besten die iOS oder Android MyBusiness-App.
  • Binde auch Kollegen ein, um Google My Business zu optimieren. So stehst du nicht komplett allein davor.
  • Behalte die Nutzeraktivitäten im Blick und reagiere darauf, wenn die Nutzer Dein Unternehmen bewerten oder andere Weisen mit ihm interagieren.
  • Aktiviere die neue Message-Funktion, wenn sie für Dich verfügbar sowie relevant ist.

Vielleicht braucht es ein bisschen Zeit, um diese Schritte alle abzuarbeiten. Doch es lohnt sich. Hast Du Dein Google My Business einmal optimiert, dann kannst Du Deine Kunden mit wunderbar übersichtlichen Informationen von Deinem Unternehmen überzeugen. Zudem belohnst Du Dich mit einer erhöhten Aufmerksamkeit in den Suchergebnissen, und das kann nie schaden.

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18 Tipps Backlinks aufbauen - Teil2 https://www.digitale-medien.lu/blog/mit-18-tipps-backlinks-aufbauen-fuer-lokale-unternehmen-2/ https://www.digitale-medien.lu/blog/mit-18-tipps-backlinks-aufbauen-fuer-lokale-unternehmen-2/#comments Wed, 24 May 2023 11:00:00 +0000 Google - Backlinks https://www.digitale-medien.lu/blog/mit-18-tipps-backlinks-aufbauen-fuer-lokale-unternehmen-2/ Weiterlesen

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Tipp 7: Stellenanzeigen auf Jobbörsen veröffentlichen

Höchstwahrscheinlich schreibst du offene Jobs bereits auf deiner Homepage unter der Rubrik Karriere aus. Das ist die ideale Voraussetzung, um an gute Backlinks von außen heranzukommen. In dem Moment, wenn du nämlich deine Praktika- und Stellenangebote auf branchenrelevanten Plattformen veröffentlichst, kannst du im Anzeigentext einen direkten Link auf deine eigene Jobseite setzen. Dieser Tipp ist leicht zu realisieren, oder?

Tipp 8: Eventsponsoring ausprobieren

Vielleicht bist du bereit, ein lokales oder regionales Event finanziell zu unterstützen. Du musst auch nicht direkt ein Vermögen für solch ein Sponsoring ausgeben. Je nach Veranstaltungsrahmen und -größe tut es auch schon ein überschaubarer Betrag. Es muss als Kölner Kochschule also nicht gleich die Anuga-Messe sein, aber vielleicht gibt es ja ein besonderes Foodtruck-Wochenende, das du supportest. Zum Dank wirst du als Sponsor nicht nur auf den ausgedruckten Flyern, sondern auch online auf der Eventseite mit Backlink erwähnt. Ein toller Pluspunkt für deine lokalen Suchergebnisse!

Tipp 9: In Vereinssponsoring investieren

Wenn du privat ohnehin schon in einem Sportverein aktiv bist oder dich für eine besondere Freizeitgemeinschaft, wie z.B. deinen lokalen Karnevalsverein, interessierst, könntest du über ein Vereinssponsoring nachdenken. Vereine finanzieren sich zwar hauptsächlich über die Mitgliedschaftsgebühren, nehmen aber auch Spenden und Sponsorengelder gern an. Wie wär’s daher mit einer Online-Erwähnung über diesen Weg, um einen lokal relevanten Backlink zu erhalten? Wenn deine Kochschule in Köln-Lindenthal sitzt, findest du bestimmt eine Sportgruppe in deinem Veedel, die sich über neue Trikots freut.

Tipp 10: Institutionssponsoring in Betracht ziehen

Ähnliches gilt übrigens auch für andere Freizeit- und Kultureinrichtungen vor Ort. Theater, Museen, Programmkinos und auch der städtische Tierpark freuen sich über Sponsoren. Eintrittsgelder sind nicht alles und finanzielle Unterstützer werden daher gern verlinkt.

Tipp 11: Ausbildungs- und Fachmessen besuchen

Nordrhein-Westfalen verfügt über renommierte Messestandorte: Köln, Düsseldorf, Essen und Dortmund sind für jeden Rheinländer gut erreichbar und bieten sich für lokale Unternehmer an. Auch in deiner Gegend gibt es bestimmt eine jährliche Messe, die für dich interessant sein könnte. Wenn du es dir leisten kannst, werde selber zum Aussteller und präsentiere dem Messepublikum und den Fachjournalisten deine Produkte bzw. Dienstleistungen. Du erscheinst automatisch online im Messeverzeichnis und wirst mit ein bisschen Glück auch in einem Infoartikel erwähnt. Die andere Option ist es, selber Ausbildungs- und Fachmessen zu besuchen und sich an den Ständen thematisch auszutauschen. Vielleicht entsteht so eine neue geschäftliche Verbindung und du wirst bei nächster Gelegenheit mal online genannt.

Tipp 12: Für lokale Blogs schreiben und so Backlinks aufbauen

Wenn du vorm Schreiben nicht zurückschreckst und dein Expertenwissen gern schriftlich teilen möchtest, kannst du Blogs anbieten, für sie einen Gastbeitrag zu verfassen. Natürlich solltet ihr thematisch zueinander passen und die Leser sollten einen Mehrwert von deinem Content haben. Es liegt auf der Hand, dass eine Weiterverlinkung von einem Rezepteblog auf eine Motorradschrauberseite nur wenig Sinn macht. Für unsere Kölner Kochschule dagegen wäre das ein guter Tipp. Als simples Beispiel. Recherchiere einfach mal, welche lokalen Blogs für dich infrage kommen. Wenn es inhaltlich gut passt, könntest du vielleicht auch eine Kooperation vorschlagen. Als Branchenkenner verweist du auf den spannenden und informativen Blog. Im Gegenzug erhältst du eine Empfehlung für dich und deine Website. Backlinks aufbauen durch kreative Schreibarbeit!

Tipp 13: Verlorene Links zurückholen

Anders als gedruckte Bücher sind Webseiten „lebendige“ Online-Dokumente. Sie sind up to date – sie sollten es zumindest sein, wenn sie richtig gepflegt werden – und können jederzeit aktualisiert und geändert werden. Manchmal ziehen Seiten im Internet auf eine neue Domain um oder werden gar gelöscht. Werden solche Anpassungen vorgenommen, verlieren vorhandene Verlinkungen leider ihre Funktion und laufen ins Leere. Beim Anklicken landet man dann auf einer 404-Fehlerseite. Deshalb ist es wichtig, dass du Links gelegentlich überprüfst. Funktionieren die Backlinks von den anderen Seiten noch? Und andersherum gilt natürlich auch für dich: Leiten die eigenen Verlinkungen noch korrekt weiter? Sobald du einen defekten Link entdeckst, kontaktier den Seitenbetreiber und mach ihn darauf aufmerksam. Idealerweise kann das Linkziel schnell korrigiert oder erneuert werden. Übrigens: Es gibt bestimmte Tools (z.B. Backlink Audit Tool), mit deren Hilfe du verlorene Backlinks aufspüren kannst. Wenn dir das selber aber zu kompliziert ist, können wir dich natürlich gern beraten und unterstützen.

Tipp 14: Markennennungen aufspüren und umgekehrte Bildersuche starten

Die meisten werden sich als Privatmensch wohl schon mal aus reiner Neugier selber gegoogelt und sich die Treffer angeschaut haben. Diese Art der Suche kannst du nun beruflich fürs Linkbuilding einsetzen. Und das direkt auf zwei Wegen: Zunächst einmal kannst du nach deinem Firmen- oder Markennamen im Internet suchen („Brand Monitoring“). Auf welchen Seiten, in welchen Artikeln erscheinst du? Wo wurdest du aber bisher nicht verlinkt? Du kannst dir ganz einfach einen entsprechenden Google Alert einrichten. Dieser gibt dir zukünftig Bescheid, sobald dein Firmenname bzw. dein Suchbegriff, den du für den Alert angelegt hast, online erwähnt wird. Anschließend gilt wie immer: Nimm Kontakt zum Verfasser des Beitrags auf und bitte um einen Linkverweis.

Der andere Weg ist die umgekehrte Bildersuche. Noch nie gehört? So wie bei der Internetsuche auch Bildtreffer angezeigt werden, kannst du anstelle von Wörtern beim Suchauftrag auch direkt ein Bild eingeben. Gehe hierfür bei Google zum Bilder-Reiter und lade ein Bild im Suchfeld hoch. Das kann für dich relevant sein, wenn du in der Vergangenheit z.B. Infografiken oder spezielle Fotos im Netz verwendet und hochgeladen hast. Vielleicht hast du als Kochschule ja mal ein eigenes Menüfoto mit Rezept veröffentlicht, das nun woanders auftaucht? Die Suchmaschine wird dein Motiv finden und du kannst überprüfen, ob die jeweiligen Seiten auf dich als Quelle verweisen. Ist das nicht der Fall, greif zum Hörer oder schreib eine E-Mail.

Tipp 15: In Diskussionsforen beteiligen

Es gibt eine Vielzahl an Plattformen im Netz, auf denen sich die User untereinander aktiv austauschen. Es werden Fragen gestellt und Antworten gegeben. Und es wird auch kommentiert und diskutiert. Die Idee, sich in solchen Foren zu beteiligen und mit einem Link auf sich aufmerksam zu machen, ist naheliegend und verlockend. Link ist doch Link, oder? Nein, leider nicht. Wie direkt am Anfang erwähnt, untersucht Google mit seinem Suchalgorithmus nämlich auch die Qualität und Seriosität von Seiten. Die Suchmaschine erkennt, wenn Kommentare nur der Backlinks willen gepostet werden und es gibt dafür keine Verbesserung im Ranking. Diese Maßnahme ist daher eher nur geeignet, um mehr Traffic auf deine Website zu locken. Soll heißen: wenn du dich an Diskussionen auf Reddit & Co beteiligen möchtest, kommentiere mit einem inhaltlichen Mehrwert für die Leser. Dann ist auch hin und wieder das Setzen eines Links legitimiert.

Tipp 16: Als Experte auftreten

Wenn du die Öffentlichkeit nicht scheust und tatsächlich ein Experte auf deinem Gebiet bist, kannst du beispielsweise Vorträge halten oder Webinare anbieten. Solche Möglichkeiten bieten sich bei Branchenveranstaltungen an, etwa bei der IHK, den Handwerkskammern oder beim mittelständischen Wirtschaft-Unternehmerverband. Nicht selten werden Gastredner oder –schreiber gesucht. Eine ideale Gelegenheit, dich als Kenner fachlich und lokal zu positionieren und Verlinkungen zu generieren. Vielleicht könnte deine Kölner Kochschule bei einem IHK-Event über die Vorteile von gesunden “Brainfoods” sprechen und erklären, wie sie sich auf die mentale Leistung bei den Mitarbeitern auswirken. Oder du steuerst für den nächsten Handwerkskammer-Newsletter 7 Rezepte mit Marinaden für den nächsten Team-Grillabend bei.

Tipp 17: Mit lokalen Medien kooperieren und lokales SEO optimieren

Eventuell hast du ja schon Tipp Nr. 16 beherzigt und bist bereit für den nächsten Schritt. Den Schritt in die lokalen Medien. Gegebenenfalls sind Radiosender oder Printmagazine schon auf dich aufmerksam geworden und können sich eine Zusammenarbeit mit dir vorstellen. Im Rahmen von Expertenbeiträgen oder auch als Werbekooperationspartner. Wir wissen, dass du dir hierfür schon einen guten Namen gemacht haben musst – aber es nie zu spät, ein Experte zu werden oder eine Nische thematisch richtig gut zu besetzen. Journalisten und Redakteure sind immer auf der Suche nach spannenden und informativen Geschichten. Und mit ein bisschen Glück kannst genau du zum gesuchten „Storylieferanten“ werden, auf den gern verwiesen wird.

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Beim Linkaufbau gilt:

Es braucht viel Zeit und eine gute Strategie, um wertvolle Backlinks zu generieren. Wer Geduld hat und taktisch agiert, wird mit einem besseren Ranking belohnt!

Nicht nur die bloße Anzahl der Verlinkungen ist ausschlaggebend, sondern auch die Quellen, woher diese stammen. Die Regel lautet: Qualität vor Quantität!

Wir stellen 18 nachvollziehbare Linkbuilding-Maßnahmen vor, die jedes lokale Unternehmen für sich selber umsetzen kann. Du musst dafür kein SEO-Profi sein!

Wichtige Grundlagen für hochwertige Backlinks und lokale Suchmaschinenoptimierung

Bevor du mit den SEO-Maßnahmen loslegen kannst, möchten wir dir vorher noch ein paar grundsätzliche Ratschläge mit an die Hand geben. Wer die folgenden Basics beherzigt, kann die lokalen Suchergebnisse schon von selbst um einiges verbessern:

1. Backlinks aufbauen sollte peu à peu und ganz natürlich stattfinden. Gut Ding will Weile haben, das ist auch bei ehrlichen Links so, die von Google honoriert werden. Bei „falschen“, also eingekauften Links besteht das Risiko, dass es eine negative Auswirkung auf das Ansehen bei Google und somit ggf. auf das Ranking hat. Hab also Geduld und behalte bei allen Maßnahmen deine Nutzer im Fokus.

2. Egal, für welche aufgelisteten Methoden du dich entscheidest: Wichtig ist für alle Backlinks, dass sie für dich thematisch und/oder lokal relevant sind. Google belohnt nämlich Verlinkungen, die inhaltlich nah an deiner eigenen Website dran sind, weil die Suchmaschine das als glaubhafte Empfehlung innerhalb einer Branche interpretiert. Zudem ist natürlich der lokale Bezug wichtig. Ein Link von einem weit entfernten Unternehmen in Timbuktu wird nicht dabei helfen, für dich in den Suchergebnissen eine lokale Relevanz zu schaffen. Wenn du also am Linkaufbau arbeitest, behalte auch immer den lokalen Bezug im Hinterkopf: besuche die heimischen Messen in der Nähe, gib der Lokalzeitung ein Interview, nutze Online-Verzeichnisse, die sich auf deine Region beziehen und lasse dich, wenn möglich, verlinken.

3. Je mehr unterschiedliche Linkgeber (sprich Domains) du zusammen bekommst, desto besser. Achte dabei bitte aber auf die „Seriosität“ der Quellen und leg den Fokus auf die Userführung: Je sinnvoller der Link für den User erscheint, desto wertiger ist auch die Qualität. Ein Link in einem offiziellen Online-Zeitungsartikel hat einen besseren Einfluss auf dein Ranking als zig Verlinkungen in irgendwelchen No-Name-Diskussionsforen zusammen. Es bringt also nichts, blind darauf loszulaufen und überall Backlinks zu platzieren bzw. platzieren zu lassen.

4. Schau, dass ein natürlicher Mix aus Ankertexten besteht. (Also den Texten, die von einer auf die andere Seite – deine Seite – verlinken). Idealerweise beschreiben die Ankertexte dein Produkt oder deine Dienstleistung und verweisen dann direkt auf deine Website. Je größer hierbei die textliche Vielfalt ist, desto besser wirkt sich das auf das Ranking aus. Ein bloßes „hier klicken“ oder „weitere Infos gibt’s hier“ kann zwar auch mal da stehen, aber mit detaillierten Beschreibungen in den Ankertexten versteht Google besser, wofür du stehst: „Erfahre mehr über die neuen Kurse bei der Kölner Kochschule“, „Lerne kochen in der Kölner Kochschule“ oder auch „Kochkurse in der Kölner Kochschule“.

5. Sorge für eine gute Position der Backlinks. D.h. wo sind sie auf der entsprechenden Website platziert? Eine Verlinkung irgendwo im kleingedruckten Footer einer Seite bringt bei weitem nicht so viel wie eine auf der Startseite im Hauptbereich. Gut leserlich, bestenfalls auffällig hervorgehoben im Design, kurz: klick-attraktiv. Solche Backlinks sind Gold wert für ein besseres Ranking und helfen ungemein bei der lokalen Suchmaschinenoptimierung.

6. Last but not least: Orientier dich beim Linkaufbau an deiner Zielgruppe. Wo halten sich deine (potenziellen) Kunden auf? Wo kannst du sie erreichen? Welche Blogs lesen sie? Auf welchen Events ist deine Zielgruppe anzutreffen? Und noch ein Tipp für die Fortgeschrittenen: Google Analytics kann dir bei der Beantwortung helfen: Unter “Zielgruppe > Interessen” bekommst du einen guten Einblick.

Prima, das war bis hierhin gar nicht so schwer, oder? Und jetzt, wo du weißt, worauf es bei den Backlinks grundsätzlich ankommt, verraten wir dir unsere 18 Lieblingstipps und Tricks zur lokalen Suchmaschinenoptimierung. Keine Sorge, du musst natürlich nicht alle auf einmal umsetzen – schau einfach mal, was für dich machbar erscheint. Los geht’s!

Tipp 1: Interne Links setzen

Aller Anfang ist schwer. Und deshalb fangen wir mit einem ganz einfachen Tipp an: Verlinke die einzelnen Unterseiten deines Internetauftritts sinnvoll und mit dem richtigen Ankertext miteinander. Nehmen wir an, du besitzt eine Kölner Kochschule. Dann kann zum Beispiel ein Text zur Kursbeschreibung einen direkten Link zur Eventbuchungsseite beinhalten. Auf diese Art werden die Seiten, die in der Suche gefunden werden sollen, ordentlich miteinander verlinkt.

interne verlinkng beispiel

Der Ankertext eines internen Links sollte aus dem priorisierten Keyword der Zielseite bestehen und dem Nutzer einen eindeutigen Hinweis auf das Linkziel geben.

Tipp 2: In Branchenbücher eintragen

Es ist ratsam, die eigene Firma in Branchenbüchern auflisten zu lassen. Achte hierbei aber auf die Relevanz der Seite, auf der du dich einträgst. Gute Verzeichnisse sind z.B. Das Örtliche, golocal.de, meinestadt.de. Oder auch Branchenverzeichnisse der Handwerkskammern und spezieller Berufsverbände.

Tipp 3: Zulieferer kontaktieren

Wenn dein Unternehmen Produkte von anderen weiterverarbeitet oder verkauft, kontaktiere doch einfach mal deinen Zulieferer oder Hersteller. Frag nach, ob von deren Website ein Link auf deine Website gesetzt werden kann. Schließlich arbeitet ihr zusammen und es macht auch für den Zulieferer Sinn, die Bandbreite seiner Abnehmer zu präsentieren.

Tipp 4: Mit Partnern vernetzen und Backlinks aufbauen

Selbiges gilt für andere Businesspartner, mit denen du regelmäßig in Kontakt stehst, oder mit denen du in der Vergangenheit schon gemeinsam Projekte umgesetzt hast. Setz dich in Ruhe hin und überlege dir, wer eigentlich deine wichtigsten Kontakte sind. Um beim Kochschulen-Beispiel zu bleiben: Vielleicht benutzt du ja bestimmte Marken-Küchengeräte, die nicht nur Kursteilnehmer, sondern auch Interessierte vor Ort ausprobieren können. Der Gerätehersteller kann von einem Link auf deine Homepage also ebenfalls profitieren, wenn dadurch neue Käufer in Sicht sind. Eine Win-win-Situation für beide.

Tipp 5: Mitgliedschaften in Verbänden, Netzwerken & Co. nutzen

Bei diesem Tipp kannst du zeigen, welch ein Netzwerkkönig in dir steckt. Je nachdem, in welcher Branche du tätig bist, bist du sicherlich Mitglied in Interessensverbänden, Unternehmensnetzwerken oder vielleicht auch Werbegemeinschaften. Tausch dich mit deinen Kontakten bei Netzwerktreffen aus und zeig, dass du ein Experte auf deinem Gebiet bist. So hast du dir eine digitale Verlinkung von deren Websites verdient.

Tipp 6: Bei lokaler Suchmaschinenoptimierung an Stadtportale denken

beispiel lokale stadportale


Sich vor Ort auf eine gute Mund-zu-Mund-Propaganda zu verlassen, kann zwar in puncto Bekanntheitsgrad im eigenen Umkreis funktionieren: Man kennt den netten Handwerker aus der Nachbarschaft, der gut schreinern kann. Man empfiehlt gern den Softwaredienstleister um die Ecke. Doch das hilft leider keinen Schritt bei der lokalen Suchmaschinenoptimierung weiter. Um das Business auch online bekannt zu machen und prominent in der Googlesuche zu platzieren, sind städtische Plattformen, wie beispielsweise koeln.de, eine gute Adresse. Neben allgemeinen Bürgerinformationen oder Veranstaltungstipps werden hier auch oft ansässige Unternehmen gelistet oder sogar vorgestellt – mit einem Link auf deine Seite versteht sich. Bestimmt gibt es ähnliches auch in deiner Stadt.

weiter zu Teil 2

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Warum Videos für Social Media Marketing wichtig sind https://www.digitale-medien.lu/blog/warum-videos-fuer-social-media-marketing-wichtig-sind/ https://www.digitale-medien.lu/blog/warum-videos-fuer-social-media-marketing-wichtig-sind/#comments Sat, 25 Mar 2023 08:03:00 +0000 Videomarketing https://www.digitale-medien.lu/blog/warum-videos-fuer-social-media-marketing-wichtig-sind/ Weiterlesen

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Social Media

Microsoft-Gründer Bill Gates hat vor Jahren einmal gesagt: "Das Internet ist wie eine Welle: Entweder man lernt, auf ihr zu schwimmen, oder man geht unter." Der Satz stammt aus einer Zeit, in der die Menschheit anfing zu begreifen, welches Ausmaß das digitale Zeitalter haben würde. Inzwischen muss man sagen: Wir schwimmen nicht mehr nur auf der Welle, wir surfen auf ihr. Nichts verdeutlicht das besser als die Masse und Intensität unseres Videokonsums. Im Jahr 2019, das besagen Prognosen, werden 80 Prozent der im Internet transportierten Datenmenge von Videos stammen. Eine Zahl, die surreal klingt und doch vorstellbar erscheint, betrachtet man den Bewegtbildkonsum in Sozialen Medien. Auf YouTube etwa werden pro Tag fünf Milliarden einzelne Videoclips angesehen. Auf Facebook schauen Nutzer weltweit täglich 100 Millionen Stunden Videos. Und selbst Snapchat hat zu Hochzeiten mehr als acht Milliarden Daily Video Views gezählt.

Social Media Nutzerzahlen in Deutschland

Plattformen Nutzer


Die flächendeckende Verbreitung von Videos haben Social Media überhaupt erst ermöglicht. Sie sind gewissermaßen ihre Katalysatoren. Ein Drittel unserer Zeit, in der wir Sozialen Medien nutzen, verbringen wir mit dem Konsum von Videos. Umgekehrt sind Social Plattformen zu den wichtigsten Ausspielkanälen für Videos geworden. Social Videos verzeichnen 1200 Prozent mehr Shares als Texte oder Bilder. Unternehmen, die dieses Potenzial nicht für sich nutzen, erleiden einen signifikanten Wettbewerbsnachteil. Denn fast drei Viertel (72 Prozent) aller Marken, die zu Marketingzwecken Videos einsetzen, steigern dadurch ihre Konversationsrate.

2. Arten von Social Media Videos

Nachfolgend möchten wir Ihnen die Bedeutung der einzelnen Ausspielplattformen erläutern. Zuvor lohnt es sich aber zu klären, zwischen welchen Arten von Social-Videos gemeinhin unterschieden wird.

I. Vorstellungsvideos

Hierbei geben Sie Ihrem Unternehmen ein Gesicht, Ihrer Marke eine Bedeutung. Ein gut gemachtes "About us"-Video verdeutlicht dem Zuschauer, was Ihre Angebote besonders machen und wodurch sie sich von konkurrierenden abheben. Die Konsumenten müssen einen persönlichen Mehrwert erkennen. Weshalb sollten sie sich sonst für Sie entscheiden?

II. Erklärvideos

An dieser Stelle geht es weniger um Ihre Vision und Ihre Corporate Identity – also weniger um Eigen-PR. Der Zuschauer erhofft sich anhand von Explainern einen kurzen, anschaulichen Überblick, über die Service- oder Produktleistung, die ihn bei Ihrem Angebot erwartet. Fragen Sie sich: Wie kann Ihr Service Ihrer Zielgruppe weiterhelfen. Wenn Sie darauf eine Antwort finden und auch noch imstande sind, das intelligent und einprägsam in Form eines Videos darzustellen, haben Sie den Zuschauer von sich überzeugt. Jede Wette!

III. Promotion / Event-Videos

Ja, Sie dürfen sich und Ihre Dienstleistung auch inszenieren. Live und in Farbe. Video-Konsumenten schätzen es, wenn sie in Echtzeit vorgeführt bekommen, was sie erwartet. Wenn Sie dabei auch noch das Gefühl haben, selbst aktiver Bestandteil eines Events zu sein, umso besser.

IV. Testimonial-Videos

Nichts geht über zufriedene Kunden. Mithilfe von Testimonials , die Ihren Service oder Ihr Angebot bewerten, können Sie eine Mund-zu-Mund-Propaganda innerhalb Ihrer Zielgruppe erzeugen.

V. Tutorial-Videos

Der Klassiker auf Sozialen Plattformen, aber nicht zu verwechseln mit Promo-Videos. Mit Tutorials oder Anleitungen bieten Sie Ihren Konsumenten einen Mehrwert und binden sie dadurch enger an Ihre Marke.

3. Welche Vorteile bieten Social Media Videos auf Facebook

Nun aber zu den versprochenen Ziel-Plattformen und ihren spezifischen Anforderungen an die Video-Erstellung. Facebook hat die mit Abstand größte Reichweite aller Sozialen Medien. Das Netzwerk verzeichnet täglich mehr als zwei Milliarden aktive Nutzer. Daraus ergibt sich natürlich ein gigantisches Potenzial für das Social Media Marketing, was wiederum von Facebook im großen Stil unterstützt wird. Die Rede ist von gesponsortem Video-Content. Allein zwischen 2016 und 2017 stieg seine Reichweite um 258 Prozent an. Ein entscheidender technischer Vorteil ist dabei die Autoplay-Funktion, die den Konsum des Videos aus Anwendersicht extrem angenehm macht. Hinzu kommt: Facebook-Nutzer sind sehr affin, was Bewegtbilder angeht. In der Masse konsumieren sie acht Milliarden Videos an einem einzigen Tag. Besonders interessant für Unternehmen und Marken ist dabei: 64 Prozent der befragten Konsumenten lassen sich laut Studien durch ein Marketing-Video auf Facebook zu einer Kaufentscheidung bewegen. Bei der Erstellung eines Marketing-Videos für Facebook sind einige Punkte zu beachten, mit denen Sie Ihre Erfolgschancen signifikant erhöhen werden.

Mitarbeiter aus der YouTube-Community gewinnen – so funktionierts

Kurz und knapp: Im Facebook-Newsfeed kämpfen Hunderte von Inhalten darum, von Nutzern beachtet zu werden. Eye-Tracking-Studien zeigen, dass User die Entscheidung für einen Klick oder einen Video-View innerhalb von nur 0,8 Sekunden fallen. Schaffen Sie es in dieser Zeit nicht, auf ihre Inhalte aufmerksam zu machen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie den Nutzer verloren haben.

Überbeanspruchen Sie ihn dennoch nicht. Kurze, prägnante Inhalte können manchmal effektiver sein. Eine Studie von "Brandwatch" hat ergeben, dass die am häufigsten konsumierten Markenvideos zwischen 31 und 60 Sekunden lang sind. Entscheidend für die View-Through-Rate sind dabei die ersten zehn Sekunden. In dieser kurzen Zeitspanne müssen Sie einen Nutzer emotional catchen – oder aber Ihre Botschaft verpufft.

Es muss auch ohne Ton gehen: 

Ein Punkt, den sich nur wenige Content-Produzenten klar machen: 85 Prozent aller Videos bei Facebook werden ohne Ton konsumiert. Aus nachvollziehbarem Grund. In der Öffentlichkeit muss der Sitznachbar in der Straßenbahn, im Cafe oder auf der Parkbank nicht zwingend wissen, womit wir uns gerade die Zeit vertreiben. Lassen Sie also die Bilder Ihres Videos sprechen. Visuelle Impressionen sind ohnehin das, was uns am meisten im Gedächtnis bleibt.

Jetzt bietet Facebook nicht nur die Möglichkeit von Direct-Uploads sondern auch von Live-Videos. Mit anderen Worten: Sie haben die Möglichkeit, Ihr Video in dem Moment auszustrahlen, in dem es aufgenommen wird. Die Funktion soll Authentizität, Spontanität und Kreativität fördern, sie verlangt aber auch ein exakt durchgeplantes Storytelling. Das Potenzial liegt dennoch auf der Hand: Facebook-Nutzer schauen Live-Videos dreimal länger an als gewöhnliche Videos und geben währenddessen zehn Mal mehr Kommentare ab.

4. Welches Potential haben Social-Videos auf YouTube?

YouTube ist der Video-Hotspot im Netz. Auf keiner anderen Plattform konsumieren Nutzer so viele Bewegtbildinhalte. In der Summe kommen täglich mehr als eine Milliarde Stunden Videoinhalte in 91 Ländern und 76 verschiedenen Sprachen zusammen.

Bei einer derart gigantischen Masse ist es fast eine Verpflichtung für Sie, auf dieser Plattform vertreten zu sein. 80 Prozent der Vermarkter, die Videoinhalte bei YouTube promoten, erachten den Kanal für sich als effektive Ausspielplattform. Entsprechend ist die Reichweite von gesponsorten Videos bei YouTube von 2016 auf 2017 um 99 Prozent angestiegen.

Die Aussicht auf finanziellen Ertrag ist durchaus lukrativ auf YouTube. Die Anzahl der Kanäle, die jährlich Einnahmen in fünfstelliger Höhe generieren, ist 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent gewachsen. An Partner, die ihren Content auf YouTube monetarisieren, hat das Unternehmen in den vergangenen fünf Jahren mehr als zwei Milliarden Dollar ausgezahlt.

Hier sind noch ein paar Tipps, wie Sie Ihr Video bei YouTube optimal platzieren:

– SEO ist Trumpf, SEO ist aber nicht alles: Jetzt dient YouTube Video-Produzenten nicht nur als Upload-Plattform. In der Masse lockt es vor allem passive Konsumenten an. Also solche Nutzer, die nach fremden Inhalten suchen. Dieses Nutzerverhalten hat YouTube zur relevantesten Suchmaschine für Bewegtbilder werden lassen. Als Suchmaschine ist YouTube größer als jeder Google-Konkurrent.

– Begeistern Sie die Masse: Wer sein Marketing-Video optimal auf YouTube verbreiten will, sollte also darauf achten, es mit den richtigen Tags zu versehen, damit es im Suchmaschinen-Ranking gefunden werden kann. SEO ist aber nicht alles bei Videos. Anders als Google listet der YouTube-Algorithmus Videos vorwiegend nach Klick- und Interaktionshäufigkeit – wenn man so will: nach dem Urteil Masse. Um zu den Top-Videos zu zählen, muss Ihr Marketing-Video also eine große Anzahl von Nutzern ansprechen und zu einer positiven Reaktion bewegen.

5. Welche Chancen haben Social-Videos auf Instagram?

Wenn man so will, ist Instagram die neue Homebase für soziale Interaktion im Netz geworden. Der digitale Mensch ist zu einem Fluchtwesen geworden, er entzieht sich der Öffentlichkeit, wo und wann er kann. Weil er Hemmungen hat, sich als Individuum vor der Öffentlichkeit darzubieten. Die Anzahl seiner öffentlichen Postings ist drastisch rückläufig. Seine Interaktion hat sich in einen Schutzraum verlagert, der ihm größtmöglichen Schutz und vollständige Kontrolle gewährt – eine Privat- und Intimsphäre eben. Wissenschaftler bezeichnen dieses Phänomen als Dark Social. Es ist in den vergangenen Jahren zu einem globalen Massentrend geworden. Laut einer Erhebung des Marketingunternehmens RadiumOne teilen Nutzer 84 Prozent aller geteilten Inhalte im Netz über Dark-Social-Funktionen. Mit seinen 1,2 Milliarden Nutzern ist Instagram in diesem Bereich zur Vorzeige-Technologie aufgestiegen. Der kommunikative und interaktive Austausch zwischen Freunden und Bekannten hat sich von Facebook auf Instagram verlagert – das gilt insbesondere für das Teilen von Videos. Auf Instagram werden täglich mehr als 500 Millionen Stories erstellt. Diese Zahlen verdeutlichen dreierlei:

a) Instagram-Nutzer zeichnet ganz offensichtlich eine besondere Vorliebe für Bewegtbilder aus.

b) Die Anzahl an Bewegtbildinhalten auf der Plattform hat sich signifikant erhöht

c) Der Schwerpunkt Video macht Instagram zu einer lukrativen Social Media Marketing-Plattform.

Ohnehin ist die Schnittstelle zwischen Nutzer und Unternehmen auf keiner anderen Plattform so eng wie auf Instagram. In Studien gaben drei Viertel (74 Prozent) der Nutzer an, einem Unternehmen aus Neugier an der Marke zu folgen. Aus diesem Beziehungsverhältnis zum Konsumenten ergibt sich auf Instagram ein großes Potenzial für die Erstellung Ihres Marketing-Videos. Gleichzeitig verpflichtet die Plattform Sie aber auch zu inhaltlicher und technischer Top-Qualität:

– 60 Sekunden Zeit, Nutzer zu begeistern. Im Gegensatz zu vielen anderen Ausspielkanälen erlaubt Instagram einminütige Werbevideos. In dieser Zeit haben Unternehmen und Marken die einmalige Chance, Nutzer für sich zu gewinnen und sie mit ihren Produkten zu begeistern. Bedenkt man, dass die Klick-Through-Rate bei Instagram-Videos gemeinhin hoch ist, kann daraus ein enormer Impact entstehen. Ihre Botschaft muss das nur sicherstellen.

– Für Instagram müssen Sie mobile fit sein. Die Technologie ist kein einmaliges Vergnügen, Instagram-Nutzer kehren täglich mehrmals auf sie zurück. Auf der Fahrt zur Arbeit, während der Mittagspause, nach Feierabend von unterwegs aus. Meistens über einen mobilen Zugang. Achten Sie also darauf, dass Ihre Landing-Pages mobileaffin sind. Von dieser technischen Voraussetzung hängt ihr finanzieller Erfolg ab.

6. Was sind Social-Videos auf Snapchat wert?

Für all das, was Instagram heute auszeichnet, war Snapchat ja eigentlich der große Pionier. Dumm nur, dass Facebook die Innovationskraft der App schnell als Bedrohung erkannt und Instagram als Abwehrschild installiert hat. Der Abwehrmechanismus bestand in weiten Teilen darin, dass alle technischen Neuerungen, die Snapchat auf den Markt brachte, hemmungslos auf Instagram kopiert wurden. Die Filter, die Stories, die Löschfunktion. So kann man einen Konkurrenten auch kleinhalten. Dem Wettbewerbs- und Innovationsdruck vom übermächtigen Rivalen Facebook konnte Snapchat kaum Stand halten. Eine Kernkompetenz ist der App jedoch geblieben: der Zugang zu jungen Nutzern. 90 Prozent der Snapchat-Nutzer sind zwischen 12 und 24 Jahre alt.

Die Nutzungskomplexität von Snapchat ist auf ein Minimum zurückgefahren, die Inhalte weitestgehend banal. Das macht die Technologie so interessant für junge Nutzer. Für eine bestimmte Altersgruppe bietet also nicht mehr Facebook, sondern urplötzlich Snapchat den Einstieg in Social Media. Das ist aus Wettbewerbs-, vor allem aber aus Social Media Marketingsicht hochinteressant. Denn: Snapchat ist besonders aus Video-Sicht extrem spannend. Erstens, weil die Inhalte extrem kurz sind – nämlich nicht länger als zehn Sekunden. Und zweitens, weil sie maximal 24 Stunden Bestand haben. Nach Ablauf dieser Zeit werden sie automatisch gelöscht.

Was müssen Sie also tun, um mit Ihrem Marketing-Video auf Snapchat durchzudringen?

– Denken Sie radikal anders. Die Zeit-Dimension bei Snapchat verändert alles. Wie gesagt: Sie haben nur Raum für zehn Sekunden Inhalt. Und der wiederum hat nur einen einzigen Tag lang Bestand. Ihre Botschaft, die Sie mit Ihrem Video senden wollen, muss also so prägnant sein und einen so hohen Impact haben, dass sie noch binnen 24 Stunden eine Folgehandlung beim Konsumenten auslöst. Das stellt fundamental andere Anforderungen ans Storytelling – eröffnet gleichzeitig aber auch völlig neue Chancen bei der Erzählform.

7. Sind Social-Videos auf Twitter von Vorteil?

Von der Veranlagung her hat Twitter das Zeug zum universellen Tagesbegleiter. Kein anderes Soziales Medium lebt so von Aktualität. Das gilt ausdrücklich auch für Bewegtbildinhalte. Studien zeigen, dass 82 Prozent der Twitter-Nutzer regelmäßig Video-Inhalte konsumieren. Und Tweets, die Bewegtbilder enthalten, werden doppelt so oft favorisiert, 2,5 Mal sooft beantwortet und 2,9 Mal so häufig retweetet.

Es lässt sich sogar ein unmittelbarer Zusammenhang herstellen zwischen dem Konsum von Twitter-Videos und aktualitätsbezogenen Inhalten. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer die letzten drei Sekunden eines Videos ansehen, erhöht sich um 32 Prozent, je aktueller das Thema oder der inhaltliche Aufhänger ist.

Für Werbetreibende bedeutet das:

– Seien Sie aktuell. Denn gleichzeitig erhöht sich die Wahrscheinlichkeit um elf Prozent, dass von Konsumenten im Anschluss an ein Marketingvideo eine Kaufhandlung ausgeht. Wie bei allen Ausspielplattformen hat das Storytelling aber den größten Einfluss auf den Wirkungserfolg Ihres Marketing-Videos.

– Senden Sie eine klare Botschaft. Erkennen die Konsumenten Ihres Videos frühzeitig eine Story, ist die Wahrscheinlichkeit um 58 Prozent höher, dass sie das Video zu Ende schauen. Und was sollte eine Story besser verkörpern als Menschen. Menschen füllen eine Geschichte mit Emotionen – das gilt für ein Medium wie Twitter in besonderem Maße.

– Personalisieren Sie Ihre Geschichten. Der Unterschied ist riesig: Taucht in den ersten drei Sekunden eines Videos eine Person auf, ist der Betrachter automatisch enger mit dem Inhalt verbunden. Seine emotionale Intensität ist um 133 Prozent höher als bei Videos, in denen keine Personen vorkommen.

Quelle: kgmediafactory.com

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Video Marketing 2020: Interaktion, KI und Stille punkten https://www.digitale-medien.lu/blog/video-marketing-2020-interaktion-ki-und-stille-punkten/ https://www.digitale-medien.lu/blog/video-marketing-2020-interaktion-ki-und-stille-punkten/#comments Fri, 24 Mar 2023 08:13:00 +0000 Videomarketing https://www.digitale-medien.lu/blog/video-marketing-2020-interaktion-ki-und-stille-punkten/ Weiterlesen

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Ob Influencer Review, Rechtstipps von Anwälten oder Interviews mit Branchengrößen: Seit Jahren stehen Videos im Content Marketing ganz oben auf der Beliebtheitsskala – weit vor White Papers oder Infografiken. Was aber ändert sich im Video Marketing 2020? Wir haben die spannendsten Entwicklungen zusammengetragen.

Interaktion wird wichtiger

Ganze 37 Prozent der Deutschen nutzen Videostreaming-Dienste wöchentlich – die Beliebtheit von Serien und Filmen bei Netflix, Amazon Prime Video und Co zeigt: Bewegtbild wird nach wie vor am liebsten passiv konsumiert. Das entspricht auch den Seh- und Nutzungsgewohnheiten der meisten Menschen. Nach der Arbeit ein bisschen auf der Couch entspannen und ein paar Folgen der Lieblingsserie schauen.

Jedoch zeichnen sich ebenfalls Entwicklungen ab, die in eine andere Richtung gehen. Zwar hat Virtual Reality nach wie vor nicht den großen Durchbruch geschafft. Im Gegenteil: So stampfte Google überraschend seine VR-App Daydream ein, was von Branchenkennern als VR-Flop bezeichnet wurde.

Dennoch zeigt eine PwC-Studie den vielversprechenden Aufschwung in Richtung Virtual Reality. So verzeichnete die VR-Branche ein Umsatzwachstum von 48 Prozent. Bis 2023 soll der VR-Markt gar auf ein Volumen von 280 Millionen Euro wachsen. Mit anderen Worten: Interaktive Video-Formate wie VR werden immer beliebter.

Jedoch ist Virtual Reality nicht der einzige Weg in Richtung Engagement mit den Nutzern. Interaktive Videos können klassisch produzierte Real- oder Animationsfilm-Settings sein. Mit dem Unterschied, dass der Nutzer durch einen Klick oder Fingertipp innerhalb dieses Settings Entscheidungen trifft und mit dem Content interagiert, zum Beispiel in Form von Hotspots. Dieses Prinzip lässt sich auch hervorragend im Verkauf nutzen, wie IKEA demonstriert:


Der User kann sich nicht nur in 360-Grad-Manier mit der VR-Brille umschauen, sondern mit den Möbeln in der Umgebung interagieren und zum Beispiel die Farbe ändern.

Interaktive Videos lassen sich darüber hinaus noch auf ein andere Ebene heben, indem der Nutzer in einer Story in Entscheidungen eingebunden wird und sich als Folge daraus entsprechend andere Kapitel der Geschichte auftun. Sowohl durch die technische Implementierung von Hotspots als auch durch die Produktion verschiedener Story-Kapitel erhöht sich zwar der Produktionsaufwand, jedoch gestalten Unternehmen auf diese Weise Videos, die sich deutlich vom klassischen Bewegtbild-Content unterscheiden.

Unternehmen sollten auch nicht das Potenzial von Live-Videos, wie etwa auf Twitch, unterschätzen: In einem Live-Chat interagiert das junge Publikum in Echtzeit mit den Twitch-Stars. Als Let’s-Play-Plattform gestartet, ist Twitch längst zu einer zentralen Anlaufstelle für Millionen Menschen geworden, die an den Lippen ihrer Idole hängen.

Der mobile Konsum nimmt zu

Einer Cisco-Statistik zufolge werden Videos in zwei Jahren 79 Prozent des mobilen Daten-Traffics ausmachen. In Richtung Social Media zeigt sich das auf Heller und Pfennig: Eine GfK-Studie hat zum Beispiel ergeben, dass mobile Facebook-Videos die Kaufabsicht steigern. Darüber hinaus ist festzuhalten, dass Social Media Posts mit Videos 48 Prozent mehr Views haben, also Postings ohne Bewegtbild.

Mobiler Videokonsum entspricht also schon jetzt den Nutzungsgewohnheiten: Smartphone und Tablet haben sich längst etabliert, während die Desktop-Nutzung unaufhaltsam in den Hintergrund gerückt ist.

Silent Videos sind auf dem Vormarsch

Silent Videos kommen gänzlich ohne Ton aus – was viele Nutzer begrüßen, die auch in der vollen U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit oder nachts, ohne den schlafenden Partner zu stören, Videos genießen wollen. Die Lösung: Silent Videos, welche den Zuschauer durch eine Bildserie führen, die durch so wenig Text wie möglich untermalt ist.

Bei Silent Videos handelt es sich also nicht einfach nur um Videos mit Untertiteln. Vielmehr geht es darum, möglichst selbsterklärendes Bildmaterial durch Schlagworte oder Stichpunkte zu begleiten, sodass Zusammenhänge einfacher verständlich sind.

Öffentlich-rechtliche TV-Sender wie der MDR arbeiten bereits mit Silent Videos, die sich in der hauseigenen App aufrufen lassen. Die Videos werden separat zu der eigentlichen Nachrichtensendung MDR Aktuell produziert. Auch das ist Aufwand, der jedoch das Content-Angebot des Senders insgesamt aufwertet.

Künstliche Intelligenz optimiert die Video-Performance

Künstliche Intelligenzen werden immer stärker in Marketing- und Vertriebsprozesse eingebunden. So auch bei der Optimierung der Video-Performance in Form von Smart Video Campaigns. Inzwischen sollen KIs in der Lage sein, produzierte Videos in den zur Zielgruppe passenden Social-Media-Kanälen zur optimalen Uhrzeit auszuspielen. Darüber hinaus können intelligente Programme effektive Vorschaubilder bestimmen und in Echtzeit Auswertungen vornehmen.

Bereits in der Video-Produktion sind künstliche Intelligenzen am Werk. Sie sind vergleichbar mit Assistenten der Regisseure und Kameramänner: Der perfekte Winkel, der richtige Aufnahmemodus, die Dauer der Einstellung – vieles kann von einer KI anhand der Auswertung zahlreicher Parameter in Sekundenbruchteilen analysiert und optimiert werden.

Bleibt festzuhalten: Noch können KIs den Menschen bei der Video-Produktion nicht vollständig ersetzen. Zwar gibt es KI-Filme, jedoch reichen diese in aller Regel noch nicht für Entscheidungen angesichts der komplexen Marktanforderungen aus.

Gute Videos müssen nicht teuer sein

Wer sich durch die bisherige Aufzählung – interaktive Videos, die Extraproduktion von Silent Videos und KI-Einbindung – abgeschreckt fühlt, dem sei gesagt: Hochwertige wie auch hilfreiche Videos müssen nicht teuer sein. Bereits mit einem handelsüblichen Smartphone oder einer Spiegelreflexkamera lassen sich gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen. Nachfolgend ein Beispiel von uns, das wir relativ schlank und unkompliziert erstellt haben:

Dabei sollte niemals der Ton vernachlässigt werden. Ansteckmikrofone für Sprecher sind Pflicht, genau wie die richtige Ausleuchtung.

Diese Standards sind jedoch nicht zwingend eine Frage des Geldes, auch wenn bei Video-Equipment immer Luft nach oben ist. Mit ein paar Lampen und den erwähnten Ansteckmikrofonen, die pro Stück in hoher Qualität nicht mehr als 30 Euro kosten, können bereits tolle Videos entstehen. Mitunter bietet sich die Beratung durch einen Profi an. Dieser kann beispielsweise einmalig im Unternehmen vorbeikommen und einen dafür vorgesehenen Videoraum so einrichten, dass sich über die nächsten Monate bequem und hochwertig zugleich produzieren lässt.

Weitere Trends

Was kommt bei Videos 2020 noch gut bei den Nutzern an? Eine Sammlung der wesentlichen Fakten:

68 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage (Hier geht es zum Download) bevorzugen kurze Erklärvideos für Produkte und Services.

Dieselbe Umfrage ergab, dass 81 Prozent der Befragten Leads durch die Nutzung von Videos generieren konnten.

92 Prozent der mobilen User teilen Videos mit anderen Nutzern.

In zwei Jahren werden Live-Videos 17 Prozent des Internet-Video-Traffics ausmachen.

73 Prozent der Konsumenten weltweit wollen Videos auf Social Media sehen, die „unterhaltsam“ sind.

Fazit

Video Marketing 2021 wird dynamischer und nutzerorientierter. Der Trend verlagert sich in Richtung Interaktion, der mobile Konsum nimmt weiterhin zu und künstliche Intelligenzen werden sowohl in der Produktion als auch in der Distribution der Videos relevanter. Zugleich brauchen Publisher nicht nur auf die ganz großen Entwicklungen zu schauen. Wer sich mit solidem Equipment ausstattet und auf Basics wie Beleuchtung sowie guten Ton und HD-Videomaterial achtet, schafft die besten Voraussetzungen für gelungene Videos. Viel Erfolg dabei!


quelle: blog.osk.de/video-marketing

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Marketing-Kanäle Die richtige Wahl 2 https://www.digitale-medien.lu/blog/die-wahl-der-richtigen-marketing-kanaele-2/ https://www.digitale-medien.lu/blog/die-wahl-der-richtigen-marketing-kanaele-2/#comments Tue, 14 Mar 2023 20:22:00 +0000 Marketing https://www.digitale-medien.lu/blog/die-wahl-der-richtigen-marketing-kanaele-2/ Weiterlesen

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Online Marketing Funnel

Wenn es um die Bestimmung der geeigneten Online Marketing-Kanäle geht, verlassen wir uns auf unseren Online Marketing Funnel. Denn anhand eines Trichters lässt sich der Ablauf ansehnlich darstellen:

Die Kanäle stehen zwar zuoberst am Trichter, sind von den darauffolgenden Schritten jedoch nicht unabhängig. Am meisten beeinflusst dabei die Awareness-Strategie die Wahl der Kanäle:

1. Awareness

Bei der Awareness geht es um die Frage, wie viele Menschen das Unternehmen bzw. dessen Produkt/deren Dienstleistung überhaupt kennen. Je bekannter diese sind, umso weniger macht es Sinn, an dieser Stelle allzu viel zu investieren. Wenn jedoch ein Unternehmen neu gegründet oder ein Produkt frisch lanciert wird, muss man potenzielle Kunden zuerst darauf aufmerksam machen; sie müssen sich deren “Existenz” bewusst (engl. aware) werden. Denn wenn die Zielgruppe gar nicht erst weiss, dass es das Angebot gibt, sucht sie auch nicht danach…

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Für das Generieren von Awareness eignen sich gewisse Kanäle mehr als andere. Durchaus sinnvoll ist beispielsweise eine nachhaltige, langfristige Strategie auf Social Media-Kanälen. So kann man eine Facebook-Seite aufschalten, darauf Beiträge veröffentlichen und versuchen, über das eigene Netzwerk den Inhalt zu verbreiten. Dies ist kostenlos, kann aber im Sinne der Awareness-Steigerung durch bezahlte Werbung auf Facebook/Instagram gezielt ergänzt werden. Das Gleiche kann man natürlich auf den anderen Social Media-Seiten machen. Ein Kanal, der stets für Awareness sorgt, sind die Google Display Ads.

2. Interest

Auf das Bewusstsein folgt das Interesse (interest). Wenn ein Nutzer die Werbung sieht und sein Interesse geweckt wurde, wird er nach dem Produkt suchen – vorerst, um sich darüber zu informieren. Suchanfragen wie “Was ist Produkt XY” werden als informational search bezeichnet. Hier ist natürlich das Ziel, dass das eigene Unternehmen/Produkt bei den Suchergebnissen möglichst weit oben erscheint. Dabei ist noch gar nicht wichtig, ob der Nutzer das Produkt auch kaufen möchte. Es geht vor allem darum, ihm die Informationen zum Produkt zu liefern, damit er sich dazu ein Bild machen kann. Hier geht es als Unternehmen vorerst darum, sich als Experte zu positionieren.

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Wenn der Nutzer nach einem Produkt sucht, das nur das eine Unternehmen anbietet, wird jenes Unternehmen im Normalfall auch direkt oben in den Suchergebnissen angezeigt. Normalerweise gibt es jedoch eine Menge anderer, konkurrierender Unternehmen. In dem Fall muss man dafür sorgen, dass sich die eigene Website gegen den Rest durchsetzt.

Hier gibt es zwei Ansätze: Entweder man zahlt Google dafür, dass sie oben bei den Suchergebnissen eine Werbeanzeige schalten (Suchmaschinenwerbung), oder man kreiert auf der eigenen Website Inhalte, die Google wiederum als wertvoll und relevant einstuft (Suchmaschinenoptimierung). Denn wenn Google die Inhalte positiv bewertet, erscheint die Website weiter oben bei der Suche. So kann man sich als Experte positionieren, und den Nutzer/potenziellen Kunden schon am Anfang seiner Buyer´s Journey, also seines Kaufprozesses, abholen. Hier sind beispielsweise Blog-Einträge auf der eigenen Website/Social Media-Seite äusserst wertvoll.

Wichtig: Suchmaschinenwerbung und Suchmaschinenoptimierung schliessen sich nicht gegenseitig aus! Im Gegenteil: Die besten Resultate erzielt man, wenn man sie klug kombiniert.

3. Decision

Wenn sich das Interesse bestätigt, trifft der Nutzer die Entscheidung (decision), dass er das Produkt kaufen möchte. Im Optimalfall passiert das, direkt nachdem er sich auf der Website informiert hat; dann ist es am wahrscheinlichsten, dass er das Produkt auch direkt dort beziehen wird. Wenn jedoch zuerst ein paar Tage vergehen, bis er sich zum Kauf entscheidet, wird dies unwahrscheinlicher. Dann wird der Nutzer eher bei Google nochmals nach dem Produkt suchen. Dann gilt es für das Unternehmen, wieder möglichst weit oben bei den Suchergebnissen zu stehen.

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Hierfür reichen jedoch meist nicht die Massnahmen, die man schon für die vorhergehende Schritte eingeleitet hat. Der Nutzer wird nicht nochmal “Was ist Produkt XY” googeln, sondern eher “Produkt XY kaufen” – was einer transactional search entspricht. Hier weiss man, dass der Nutzer kurz davor steht, das Produkt zu kaufen. In diesem Schritt will man also wieder möglichst weit oben stehen.

Hier sind vor allem Google Search Anzeigen und Google Shopping Anzeigen sinnvoll. Je umkämpfter die Platzierungen jedoch sind, umso teurer ist die Werbung. Andererseits entscheidet sich hier auch meistens, für welchen Anbieter sich der Kunde entscheidet… Es gilt also, Kosten und Ertrag abzuwägen (ROI).

4. Action

Ist der Nutzer schliesslich auf einer Website gelandet und vom Gesamtpaket überzeugt, kommt es zur finalen Handlung (action): dem Kauf, der Kontaktanfrage oder der Terminbuchung. Das ist also der Punkt, auf den die gesamte Online Marketing-Strategie ausgerichtet ist. Doch wie man oben sieht, definiert man davor am besten die Zwischenziele und wie man die am besten erreichen kann. Verschiedene Zwischenziele erfordern unterschiedliche Kanäle.

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Unterschiedliche Branchen, unterschiedliche Strategien

Weiter oben haben wir erwähnt, dass es bereits innerhalb derselben Branche unterschiedliche Online Marketing-Strategien gibt. Dies liegt vor allem an den jeweiligen Zielgruppen: Sind Branche und Zielgruppe nämlich gleich, wird auch die Strategie relativ ähnlich sein.

Die zwei Beispiele unten zeigen auf, wo die Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei zwei Kunden liegen. Beide sind in der Immobilienbranche tätig, haben jedoch aufgrund des Angebots andere Zielgruppen, und somit auch unterschiedliche Strategien. Während im ersten Beispiel Wohnflächen an Privatpersonen vermittelt werden sollen, versucht die Firma im zweiten Beispiel Lager- und Produktionsflächen an Unternehmen zu bringen.

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Vergleicht man die beiden Online Marketing Funnels miteinander, erkennt man schnell, dass sich die Strategien vor allem zu Beginn des Funnels stark unterscheiden. Hier spielt bereits die Unterscheidung zwichen B2C (Business to Customer) und B2B (Business to Business) eine entscheidende Rolle. Während man potenzielle Mieter von Wohnflächen viel eher auf typischen B2C- Kanälen wie Facebook, Instagram und Snapchat erreicht, halten sich Interessenten für Lager- und Produktionsflächen viel eher auf B2B-Kanälen wie LinkedIn auf. Obwohl oft dieselbe Person angesprochen werden kann, ist die Aufnahmebereitschaft und Erwartungshaltung für Werbeinhalte je nach Kanal oftmals eine andere. Das Nutzerverhalten für den Schritt «Interest» wiederum ist zumeist identisch: Es besteht ein Interesse an mehr Informationen, welche mehrheitlich über Suchmaschinen wie Google oder Bing erhältlich sind. Bei den darauffolgenden Schritten in der Buyer’s Journey werden dieselben Methoden angewendet. Sie sind jedoch in der einzelnen Interaktion und den nachfolgenden Conversions wesentlich zu unterscheiden, denn der Interaktions- oder Conversionwert auf den verschiedenen Medien ist für jede Firma und deren Zielgruppe einzigartig.

Was nehme ich mit?

Mit diesem Beitrag wollten wir zeigen, dass die Wahl der richtigen Kanäle – und somit die Online Marketing-Strategie als Ganzes – von verschiedenen Faktoren abhängt. Obwohl der Beitrag hin und wieder ziemlich ins Detail geht, solltest Du Dir zumindest das Wichtigste merken: Bei der Wahl der richtigen Online Marketing-Kanäle gibt keine einfache Lösung. Sie hängt einerseits davon ab, in welcher Branche das Unternehmen tätig ist, andererseits von der Zielgruppe, die es erreichen möchte. Hinzu kommen weitere Faktoren wie die aktuelle Situation des Unternehmens, dessen Ziele und das zur Verfügung stehende Budget. Gerne schauen wir uns mit Dir in einem Erstgespräch an, wie Deine optimale Online Marketing-Strategie aussehen würde.

quelle: sixa.ch

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Die Wahl der richtigen Marketing Kanäle https://www.digitale-medien.lu/blog/die-wahl-der-richtigen-marketing-kanaele/ https://www.digitale-medien.lu/blog/die-wahl-der-richtigen-marketing-kanaele/#comments Tue, 14 Mar 2023 19:55:00 +0000 https://www.digitale-medien.lu/blog/die-wahl-der-richtigen-marketing-kanaele/ Weiterlesen

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Letzte Woche sind wir der Frage nachgegangen, welche Kanäle einem Unternehmen zur Verfügung stehen, wenn es eine Online Marketing-Strategie aufbauen möchte. Doch wenn man sich den Überblick zu den ganzen Kanälen durchgelesen hat, stellen sich gleich weitere Fragen wie "Welche Kanäle passen am besten in meine Online Marketing-Strategie?" oder "Welche Kanäle sind am sinnvollsten für mein Unternehmen und meine Zielgruppe?". Eine mögliche Vorgehensweise wäre, sich einfach ein paar Kanäle beliebig auszusuchen, einmal loszulegen und später eventuelle Anpassungen zu machen - doch das empfehlen wir  natürlich nicht. Vielmehr wollen wir Dir zeigen, dass es bereits in der Planungsphase der Strategie Faktoren gibt, anhand derer man die für das eigene Unternehmen passendsten Kanäle definieren kann.

Die passenden Online Marketing-Kanäle auszusuchen ist nicht einfach. Die Lösung gibt es nicht, denn sogar für Unternehmen aus der gleichen Branche eignet sich nicht immer derselbe Ansatz. Vielmehr hängt die Strategie von den Zielen des Unternehmens ab.

Als Erstes muss sich ein Unternehmen fragen, was genau es mit seiner Online Marketing-Kampagne erreichen möchte. Dass der Umsatz am besten steigen soll, ist klar; doch dafür müssen zuerst verschiedene Zwischenziele und das “Wie” genauer bestimmt werden.

Wir empfehlen unseren potenziellen Kunden daher stets, bereits vor dem Erstgespräch diesbezüglich einige erste Punkte zu definieren. Zusammen erarbeiten wir dann anhand jener Prioritäten realistische Ziele und sinnvolle, geeignete Methoden. Dazu definieren wir in der Gruppe, wo das Unternehmen momentan steht, wo es hin will und welche Mittel (finanzielle wie auch personelle) dafür zu Verfügung stehen.

Die Zielgruppe als Fundament jeder Online Marketing-Strategie

Der wahrscheinlich wichtigste Faktor ist die Zielgruppe. Als Unternehmen sollte man stets wissen, wen man mit seinem Produkt/seiner Dienstleistung ansprechen will. Hier kann eine Vielzahl von Merkmalen eine Rolle spielen, doch die relevantesten sind im Normalfall das Alter, das Geschlecht, der Wohnort und das Einkommen. Diese Variablen bestimmen bereits, in welche Richtung die Online Marketing-Strategie gehen wird. Wenn man sie klug einsetzt, können zudem personenbezogene Standortdaten, Einkaufsverhalten und weitere Nutzungsmetriken helfen; sie sind jedoch für eine erfolgreiche Kampagne nicht zwingend nötig.

Zur Veranschaulichung: Ist ein Produkt eher für gut verdienende, männliche Personen mittleren Alters gedacht (z.B. Luxusautos), braucht es eine komplett andere Strategie, als wenn ein Produkt vor allem junge, urbane Frauen (z.B. Damenräder) verkauft werden soll. Während sich die erste Zielgruppe tendenziell auf LinkedIn und Facebook aufhält, erreicht man die zweite vor allem auf Kanälen wie Instagram, Snapchat und Pinterest.

Je genauer man seine Zielgruppe kennt, umso gezielter kann man die Online Marketing-Kanäle aussuchen und einsetzen.


Organisch vs. bezahlt? Organisch und bezahlt!

Bei unserer Übersicht zu den zahlreichen Online Marketing-Kanälen haben wir bereits erklärt, welche Kanäle für das Generieren von organischem Traffic existieren und welche Kanäle einem für bezahlten Traffic zur Verfügung stehen. In dem Beitrag wie auch jetzt empfehlen wir meistens eine Mischung aus beidem. Dies wird vor allem ersichtlich, wenn man sich den Online Marketing Funnel vor Augen führt. Dazu weiter unten mehr. Zuerst wollen wir jedoch einmal die Vorteile beider Methoden (bzw. Nachteile des jeweiligen anderen) nochmal durchleuchten:

Bezahlt

Vorteile

  • Bezahlte Werbung generiert schnell Traffic, bringt Leads und kann schnell und direkt zu Conversions (z.B. Produkttkauf, Terminbuchung oder Kontaktanfrage) führen.
  • Sie kann je nach Demographie, Geografie und Zeit gezielt geschaltet werden.
  • Der Return on Investment (ROI) ist messbar.
  • Man bestimmt Publikum und Werbebudget selber.
  • Komplette Kontrolle darüber, wie viel pro Kampagne und pro Tag ausgegeben wird.

Nachteile

  • Management von Werbung erfordert viel Zeit und Expertise.
  • Die Werbung bleibt nur so lange aufgeschaltet, wie dafür bezahlt wird.
  • Je kompetitiver der Wettbewerb um ein Keyword, umso mehr kann Google für die Anzeige verlangen.
  • Ad-Blocker schränken das Publikum für Display Ads und somit deren Reichweite massiv ein. 47% der Internet-Nutzer weltweit verwenden heute einen Ad-Blocker.

Organisch

Vorteile
  • Ist kostenlos. Das Ranking der Website ist nicht durch finanzielle Faktoren bestimmt, sondern durch die Qualität der Inhalte, die eingehenden Verlinkungen (Backlinks) und die OnPage-Faktoren.
  • Nutzer vertrauen organischen Suchergebnissen mehr als bezahlten.
  • Wird mit gezielter SEO eine gewisse Rangierung erreicht, hält sich diese länger.
  • Die Awareness (siehe unten) steigt, da der Nutzer nach Informationen sucht.

Nachteile

  • Da diese Strategie auf nachhaltigen Erfolg ausgerichtet ist, ist Geduld gefragt. Es kann einige Monate dauern, bis Google Inhalte und wertvolle Verlinkungen von anderen Seiten (Backlinks) wertet und eine Website für relevante Suchbegriffe besser rangiert.
  • Hohe Initialkosten bei der Content-Erstellung und spätere Kosten bei der Pflege des Inhalts.
  • Beliebte Keywords sind wie bei der bezahlten Werbung stark umworben.
  • Es gibt keine Garantie, dass das eigene Unternehmen weiter oben stehen wird.
  • hohe Startkosten (Inhalt, Design etc.)

Die Vorteile des einen Ansatzes ist oftmals der Nachteil des anderen. Deswegen empfehlen wir stets eine gezielte Mischung von beiden, um die Nachteile so weit es geht einzudämmen und das Potenzial von sowohl bezahltem als auch organischem Traffic voll auszuschöpfen. Betrachtet man den Marketing Funnel genauer, erkennt man zudem, dass sich mal organische Werbung mehr lohnt, mal bezahlte.


quelle: sixa.ch

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Click & Meet: Eine Rechnung, die für den Handel kaum aufgehen kann https://www.digitale-medien.lu/blog/click-meet-eine-rechnung-die-fuer-den-handel-kaum-aufgehen-kann/ https://www.digitale-medien.lu/blog/click-meet-eine-rechnung-die-fuer-den-handel-kaum-aufgehen-kann/#comments Mon, 13 Mar 2023 19:09:00 +0000 https://www.digitale-medien.lu/blog/click-meet-eine-rechnung-die-fuer-den-handel-kaum-aufgehen-kann/ Weiterlesen

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Einkaufen mit Voranmeldung – das erfordert für viele Kunden ein Umdenken und kann sich für Händler unterm Strich kaum lohnen. Und schon verbietet das erste Gericht Click & Meet mit einem Gerichtsurteil.

Seit einigen Tagen sind die Geschäfte wieder offen – mehr oder weniger zumindest. Denn die Bundesregierung und die Landesregierungen haben sich für das Gros der Handelssegmente in den Städten auf eine Lösung namens Click & Meet verständigt: Pro 40 Quadratmeter Ladenfläche erhält nur ein Kunde mit einer Begleitperson aus demselben Haushalt Zutritt zum Geschäft – und das nur nach vorheriger Anmeldung. Die Terminvergabe erfolgt bei manchen Läden online, bei anderen wiederum per Telefon – eine wenig komfortable Lösung für den Einkauf und eine, die für viele Situationen kaum praktikabel ist. Noch experimentieren die Händler mit der vorgegebenen Zeit, noch überlegen sie sich, wie sie die No-Show-Rate möglichst weit reduzieren.

Auch der deutsche Einzelhandelsverband (HDE) sieht all das naturgemäß kritisch: Zwar wollen laut einer Umfrage unter 1.100 Händlern immerhin 91 Prozent ihre Chance nutzen und den Kunden dies anbieten, doch steht für viele der Aufwand nicht in sinnvollem Verhältnis zum Nutzen. Daher sehen immerhin 37 Prozent der Händler die Idee des Termineinkaufs negativ oder sehr negativ – der Umsatzeffekt sei kaum oder gar nicht vorhanden. Dass viele Händler sich dennoch dafür entschieden haben, hat einerseits damit zu tun, dass in vielen Geschäften ohnehin schon Click & Collect angeboten wird, sodass ein Teil der Belegschaft ohnehin da ist. Zum anderen kommt hinzu, dass die Einbußen des Handels viele Geschäftsleute regelrecht dazu zwingen. In einer aktuellen HDE-Umfrage zur Lage der Unternehmen in der vergangenen Woche gab knapp die Hälfte der Innenstadthändler an, ohne weitere Hilfszahlungen in diesem Jahr Insolvenz anmelden zu müssen.

Click & Meet klappt nicht für jedes Produkt

Doch für die Händler ist das Click-&-Meet-Konzept, je nach Warengruppe, ziemlich schwierig umzusetzen. Während vor allem in den Bereichen wie Bekleidung und Schuhe derartige Voranmeldungen offenbar ganz gut funktionieren, berichtet ein Geschäftsführer aus dem Möbelumfeld, dass das für höherpreisige Waren, die man nicht „nur mal eben anschaut“, deutlich schwieriger sei. Andererseits habe aber gerade bei einfacher darzustellenden Waren das Internet vieles aufgefangen und die Kunden kämen inzwischen meist auch deutlich besser vorbereitet in den Laden.

Doch gerade bei kleineren Geschäftsräumen ist es ein Problem, wenn jeweils nur einige wenige Kunden im Laden sein dürfen – dann stimmt zwar die Beratung, nicht aber das Verhältnis zwischen Beratern und Kunden aus Sicht der Händler. Rein rechnerisch sei das alles ein Wahnsinn, erklärt ein Verkäufer hinter vorgehaltener Hand, doch die Alternative, zu schließen, sei angesichts der aktuellen Umsatzlage keine wirkliche.

Händler, die bereits auf Click & Collect setzen oder – noch besser – einen eigenen Webshop betreiben, haben hier klare Vorteile, weil die Vernetzung möglich wird und der Kunde möglicherweise damit einfach einen Schritt weiter geht als bei Click & Collect. Immerhin kann er sich ein paar Varianten ansehen, ohne diese gleich zu kaufen – aktuell einer der wenigen Vorteile gegenüber dem Onlinehandel. Insgesamt, das haben die Gespräche mit Geschäftsleuten gezeigt, bleibt Improvisieren die wichtigste Devise.

Gericht kippt Click & Meet im Saarland

Unterdessen gibt es schon wieder die ersten Änderungen an der Click-&-Meet-Regelung: Im Saarland, das erst kürzlich mit einem wenig durchdachten und kaum zielführenden Vorstoß zum Verbot von Werbeflyern für bestimmte Warengruppen von sich reden machte, hat jetzt das Oberverwaltungsgericht Saarbrücken entschieden, dass die entsprechende Verordnung der Landesregierung außer Kraft gesetzt wird. Die nämlich, so urteilten die Richter, widerspreche dem Gleichheitsgrundsatz und sei auch in der Pandemie nicht verhältnismäßig. Selbiges Gericht hatte schon während des zweiten Lockdowns einige Sonderregelungen gerichtlich unterbunden, etwa die Schließung von Tätowier- und Piercing-Studios.


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Warum das Ende der individualisierten Google-Werbung keine Überraschung ist https://www.digitale-medien.lu/blog/warum-das-ende-der-individualisierten-google-werbung-keine-berraschung-ist/ https://www.digitale-medien.lu/blog/warum-das-ende-der-individualisierten-google-werbung-keine-berraschung-ist/#comments Mon, 13 Mar 2023 19:02:00 +0000 Marketing https://www.digitale-medien.lu/blog/warum-das-ende-der-individualisierten-google-werbung-keine-berraschung-ist/ Weiterlesen

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Google hat mit der Ankündigung, in Zukunft auf individualisiertes Tracking bei der Werbung verzichten zu wollen, für Schlagzeilen gesorgt. Doch das kommt weder gänzlich unerwartet, noch wird der Konzern darauf verzichten, möglichst passgenau Werbung zu präsentieren.

Google hat angekündigt, in Zukunft auf individuell personalisierte Werbung zu verzichten und den Kunden nicht mehr individuell zu tracken. Das ist nicht mehr und nicht weniger als ein Paradigmenwechsel in der Onlinewerbung, aber dennoch keiner, der überraschend kommt. Denn schon seit Jahren zeichnet sich ein Verzicht auf direktes Tracking ab – und damit die Suche nach Alternativen. Das hat einerseits damit zu tun, dass die EU-Gesetzgebung (ebenfalls schon seit Jahren) an einer E-Privacy-Verordnung arbeitet, die dafür sorgen würde, dass die Nutzer deutlich mehr Klicks auf die lästigen Cookie-Hinweise zu erledigen hätten. Es hat aber auch mit der Abkehr der Browserhersteller von den Third-Party Cookies zu tun – ein Mittel, das über kurz oder lang für gravierende Einbußen bei der gezielten Zuordnung von Targeting-Werbung führen würde. Die Folge: Weniger Effizienz bei der Kampagnenausspielung und schwierigeres Erreichen gebuchter Reichweiten für alle Werbetreibenden.

Und doch ist die Nachricht, dass Google seine Nutzer nicht mehr individuell über mehrere Websites hinweg tracken will, ein Detail, das in der Branche für Gesprächsstoff sorgt und weiter geht, als bislang erwartet zu erwarten war. Denn wenn Google mit – je nach Lesart und Auslegung der Zahlen – 50 bis 60 Prozent Marktanteil eine solche Veränderung umsetzt, sorgt das für Verwerfungen in der gesamten Digitalwirtschaft. Jounce Media spricht von 292 Milliarden US-Dollar reinem Werbeumsatz bei Google.

Liefert Google nun nicht mehr individuell passend Werbung?

Wird Google nun gänzlich darauf verzichten, zu versuchen, Werbung passgenau auszuliefern? Mitnichten – denn das Unternehmen hat angekündigt, in Zukunft die Effizienz bei der Zuordnung über Gruppenmerkmale zu erreichen. Die Technik dahinter ist die Privacy Sandbox, die Google schon im Zusammenhang mit einigen Lösungsansätze erprobt hat, um performancebasierte Ads auf andere Weise zu realisieren als bislang. Und ein wichtiger Bestandteil ist die FLoC-Technik, das „Federated Learning of Cohorts“. FLoC soll dazu dienen, große Gruppen von Menschen in Clustern zusammenzuführen. Dabei teilt Google Nutzer bestimmten Kohorten zu, die, vereinfacht gesagt, „ähnlich ticken“, also dieselben Interessen haben, teilweise dasselbe Konsumverhalten an den Tag legen und auf ähnliche Themen reagieren.

Dieser Gruppenansatz wird Einzelpersonen effektiv in der Masse an Nutzern verschwinden lassen und nutzt die geräteinterne Verarbeitung, um deren Browserverlauf zu schützen. Wie viele Nutzer genau einer solchen Kohorte angehören, ist nicht hinreichend geklärt, aber Google spricht in einem Whitepaper von ungefähr 5.000 Profilen. Eine Datenaufbereitung, die das Bild wieder „schärfer“ (die Zuordnung besser) machen könnte, kommt dabei für Google nach eigenem Bekennen nicht infrage. Inwieweit alternative Technologien, die auf Fingerprinting setzen und Nutzer beispielsweise anhand ähnlicher Browser- oder Geräteeigenschaften weitgehend sicher zuordnen und wiedererkennen können, damit obsolet werden, hängt von der Politik der jeweiligen Browserhersteller ab.

Werbetreibende werden so in Zukunft ihre Werbung dennoch an den Kunden bringen und trotzdem ein Stück weit mehr Privatsphäre sicherstellen können, so wie Google das will (oder zumindest den berechtigten Wünschen der Kunden nachgibt). Und Werbetreibende werden auch, wenn sie Kunden daraufhin anders adressiert erreichen, sichergehen können, dass ihre Botschaften nicht an irgendwelche Bots ausgeliefert werden. Denn die Trust-Token-API, die Google kürzlich vorgestellt hat, kann zweifelsfrei dokumentieren, ob ein User aus Fleisch und Blut oder ein Bot auf ein Banner geklickt hat. Gezählt und bezahlt werden sollen ja nur tatsächliche Werbeauslieferungen.

Ad-Tech-Branche bleibt weiter in Bewegung

Für die Ad-Tech-Branche bedeutet das, dass in den nächsten Monaten nichts in Stein gemeißelt ist. Und es bedeutet, dass sie umgekehrt aber intensiv an den öffentlichen Tests teilnehmen sollte, bei denen FLoC-basierte Kohorten mit Anzeigenkunden in Google Ads erprobt werden können. Hinzukommen werden Signale aus dem Umfeldmarketing sowie weitere loginbasierte Lösungen, mit denen die Werbetreibenden ziemlich sicher das Fehlen der alten Cookies ausgleichen können. Denn was bei der gesamten Debatte außer Acht gelassen wird: All das gilt freilich nur für Nutzer, die nicht ohnehin mit ihrem Google-Konto angemeldet sind und somit (ähnlich wie in anderen Login-Allianzen oder bei Facebook) dem Unternehmen das Recht zur personalisierten Werbeausspielung gegeben haben. Diese werden weiterhin ihre auf sie zugeschnittene Werbung erhalten.

Doch gänzlich freiwillig und weil Google selbst nicht mehr evil sein will, dürfte der Schritt dennoch nicht erfolgen. Alleine in den USA laufen mehrere Kartellverfahren und auch in der Europäischen Union reißt die Kritik von Datenschützern nicht ab. Hinzu kommt die Initiative von Apple, die, anders als Google, nicht so abhängig vom Werbegeschäft sind und daher das Thema Privatsphäre gut als Unterscheidungsmerkmal spielen können, um sich von Google, respektive Android, abzuheben. Interessant dürfte aber auch die Reaktion von Facebook sein, deren Werbeausspielung ja seit Jahren genau auf diesen (individuellen) Interessen und Verhaltensweisen der Nutzer basiert.

Viel schlechter dürfte der Kunde somit auch in Zukunft nicht zu adressieren sein – schließlich kommt die Abschaffung der „alten Werbewelt“ mit Targeting via Third-Party Cookies nicht überraschend. Es handelt sich unterm Strich nur um eine gänzlich andere Strategie, die aber kaum weniger erfolgreich sein dürfte, insbesondere wenn sie durch zusätzliche Tools von Drittanbietern unterstützt wird. Sie erfordert aber ein Umdenken der gesamten Adtech-Branche und ihrer Werbetreibenden. Ändern könnte sich allerdings, dass bestimmte Themen insbesondere zum Start weniger treffsicher an den Kunden gebracht werden können, insbesondere wenn es sich um kleinere, regionale Märkte handelt, in denen die Werbung ausgeliefert wird.

quelle: t3n


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Facebook: Mehr Möglichkeiten, mit Videos Geld zu verdienen https://www.digitale-medien.lu/blog/facebook-mehr-moeglichkeiten-mit-videos-geld-zu-verdienen/ https://www.digitale-medien.lu/blog/facebook-mehr-moeglichkeiten-mit-videos-geld-zu-verdienen/#comments Mon, 13 Mar 2023 18:51:00 +0000 Facebook https://www.digitale-medien.lu/blog/facebook-mehr-moeglichkeiten-mit-videos-geld-zu-verdienen/ Weiterlesen

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Facebook erlaubt Anzeigen jetzt auch in kurzen Videos und Werbung im Sticker-Format. So lässt sich mehr Geld mit Videos einnehmen.

Facebook führt neue Möglichkeiten für das Video-Marketing ein. Vor allem ist mehr Werbung in Videos möglich, teilt Facebook mit. Zum Beispiel testet Facebook Anzeigen in Form von Stickern.

Werbung auch in kurzen Videos

Auch sehr kurze Videos dürfen jetzt Werbung enthalten. Ab einer Länge von einer Minute darf ein Werbespot von maximal 30 Sekunden erscheinen. Bisher ging das nur bei Videos von über drei Minuten und maximal 45 Sekunden Werbung.

Die Einnahmen werden dabei zwischen Facebook und den Video-Creators geteilt. Wer an dem Programm teilnehmen möchte, muss innerhalb der letzten 60 Tage auf mindestens fünf live Videos und 600.000 Minuten Watch-Time kommen.

Um bei Live-Videos Werbung anzuzeigen, brauchten Influencer bei Facebook bisher eine Einladung. Diese Option steht jetzt allen offen, deren Live-Videos innerhalb der letzten 60 Tage mindestens 60.000 Minuten lang angeschaut wurden.

Interaktive Werbeformate

Nicht nur die Länge der Werbung, sondern auch die Form wird variabler. Innerhalb der nächsten Wochen testet Facebook Anzeigen in Form von Stickern. So sollen sich auch Stories monetarisieren lassen.

„Mit Blick auf die Zukunft erforschen wir In-Stream-Werbeformate, die das Engagement durch Belohnungen oder Produktinteraktion erhöhen“, heißt es in der Mitteilung weiter. Das soll zu mehr Auszahlungen für Content-Ersteller, einem besseren Erlebnis für Zuschauer und neuen Möglichkeiten für Werbetreibende führen.

Quelle t3n

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Marketing Automation im B2B https://www.digitale-medien.lu/blog/marketing-automation-im-b2b/ https://www.digitale-medien.lu/blog/marketing-automation-im-b2b/#comments Sun, 26 Feb 2023 09:36:00 +0000 Marketing https://www.digitale-medien.lu/blog/marketing-automation-im-b2b/ Weiterlesen

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Marketing Automation im B2B kann ein wichtiger Treiber für eine bessere Leadgenerierung, zielgerichtetere Kundenansprache und bessere Kommunikation sein. Aber wie setzen B2B Unternehmen die Marketing Automatisierung ein?

marketing b2b

Wie funktioniert Marketing Automation im B2B?   (Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Während sich auch das B2B Marketing immer weiter von Offline nach Online verlagert, nehmen die Angebote und Möglichkeiten von automatisiertem und digitalisiertem Marketing zu. Marketing Automation ist im B2B zwar kein neuer Trend und spätestens seit dem Siegeszug des Inbound Marketings in den meisten Industrie- und IT-Marketing-Abteilungen Thema, aber es bringt einige Hürden mit sich. Erfahren Sie, wie Marketing Automation im B2B Marketing funktioniert, welche Probleme es löst und wie Sie den Einsatz so gestalten, dass Sie messbaren Erfolg durch ein Marketing Automation System (MAS) verbuchen können.

Definition: Was ist Marketing Automation?

Marketing Automation – oder auch Marketing Automatisierung – beschreibt eine Methode bei der mittels Softwarelösungen bestimmte Bereiche, Prozesse und Maßnahmen Ihres Marketings automatisiert werden.

Sie können so beispielsweise Ihr E-Mail-Marketing, Ihre Leadgenerierung sowie Ihr Lead Nurturing und auch komplette Kampagnen sowie die Verteilung der Kontakte an ein CRM System automatisieren. Ein wichtiger Punkt sind automatisierte Workflows – also Abläufe und Prozesse Ihres Marketings – die mit Hilfe einer Marketing Automation Software erstellt werden.

Technisch gesehen besteht ein Marketing Automation System aus einer Datenbank, Workflowsystemen, Schnittstellen zu CRM-Systemen (und auch anderen Systemen) und dem Web-Controlling. Bei vielen Marketing Automation Systemen (MAS) sind zudem Möglichkeiten für die Social Media Planung sowie die Erstellung und Gestaltung von Landingpages und E-Mails integriert. Inwiefern diese genutzt werden können/sollten, hängt aber immer von der Ausgangssituation des jeweiligen Anwenders ab.

Marketing Automation wir oft als „automatisiertes E-Mail-Marketing“ bezeichnet, aber das ist nicht richtig. Vielmehr ist E-Mail-Marketing ein Teilbereich, der durch ein Marketing-Automation-System automatisiert und optimiert werden kann.

Definition: Was ist Marketing Automation?

Darüber hinaus können Sie Marketing Automation für folgende Bereiche einsetzen:

  • Leadgenerierung
  • Lead Nurturing
  • Lead Scoring
  • Steuerung, Planung und Automatisierung von Marketing Kampagnen
  • Datensammlung, -pflege und -übergabe in weitere Datenbanken/Systeme
  • Reporting und Auswertung Ihrer Marketing Maßnahmen
  • E-Mail-Marketing/Newsletter
  • Verwaltung auf Pflege Ihrer Social Media Kanäle
  • Aufbau von HTML-Mailings, Text-Mailings sowie Landingpages

Marketing Automation regelt also die Segmentierung, Generierung, Ansprache (z. B. Mails, Newsletter) und weitere Bearbeitung (Nurturing) Ihrer Leads. Es hilft Ihnen darüber hinaus, Kampagnen ganzheitlich und über ein zentrales System zu erstellen, zu verwalten und auszuwerten.

Wie funktionieren Marketing Automation und automatisierte Workflows im B2B Marketing?

Ein Workflow ist eine Prozesskette, die Sie aufsetzen. Das bedeutet, Sie überlegen sich, welche Reise Ihr potentieller Kunde bei einer bestimmten Marketing Kampagne machen soll – ein Beispiel für solch einen Workflow in einer Marketing Automation könnte wie folgt aussehen:

Wie können Sie Marketing Automation im B2B sinnvoll einsetzen?

b2b.marketing

(Bild: Vogel Communications Group)

Ein Bespiel für automatisiertes Marketing im B2B

Ein Nutzer kommt über Google auf einen Ihrer Blogbeiträge. Dort registriert er sich für Ihren Newsletter. Anschließend bekommt er eine E-Mail von Ihnen, die ihn zum Newsletter willkommen heißt und ihm gleichzeitig einen weiterführenden Inhalt zu dem Thema anbietet, zu dem er sich den Blogbeitrag durchgelesen hat. Um diesen Inhalt herunter zu laden, muss er sich mit folgenden Daten registrieren:

  • Name
  • E-Mail
  • Beruf
  • Unternehmen
  • Branche
  • Telefonnummer

Nun wissen Sie schon einiges über Ihren Lead – unter anderem auch, für welche Themen er sich interessiert. Ein Marketing Automation System hilft Ihnen jetzt besonders, den potentiellen Kunden automatisiert mit den Informationen zu überzeugen, die für ihn interessant sind. Nach dem Download dieses weiterführenden Inhalts, erhält der Kontakt wieder eine automatisierte E-Mail von Ihnen. In dieser gehen Sie auf Probleme zum Thema und seiner Branche/seiner Position ein.

Sie nutzen also das Wissen, das Sie über ihn haben, um ihn möglichst zielgerichtet und konkret anzusprechen. Führen Sie den Lead dann auf eine Landingpage, auf der er Lösungen zu seinen konkreten Problemen findet. Auf dieser Website hat er dann die Möglichkeit, Sie direkt zu kontaktieren oder sich etwas herunterzuladen (z. B.: eine Demo-Version einer Software, ein Produktdatenblatt oder einen Referenzbericht). Lädt er sich auch diesen Content herunter, dann können Sie Ihrem Lead nicht nur Themeninteresse, sondern auch Produktinteresse unterstellen und ihn somit als Sales Qualified Lead an den Sales übergeben. Auch diese Übergabe lässt sich mit einem MAS automatisieren: Erfüllt ein Kontakt bestimmte Kriterien oder führt Handlungen aus, so kann er nach Ihren Vorgaben automatisch als Datensatz (Lead) mit allen Informationen in ein CRM System eingespielt werden.

Stellen Sie sich vor, Sie müssten all das manuell machen. Das wäre ab einer bestimmten Anzahl von Besuchern und Downloadern einfach nicht mehr möglich. Ein Marketing Automation System nimmt Ihnen diese Arbeitslast ab. Die automatisierten Workflows, die Sie darin aufsetzen, machen genau das möglich. Sie helfen Ihnen, Ihre potentiellen Kunden regelmäßig, zeitnah, mit den richtigen Themen und personalisiert anzusprechen.

„Das Marketing wird immer mehr zum Business Partner für das gesamte Unternehmen.“


Wann lohnt sich Marketing Automation im B2B Marketing?

Die Marketing Automatisierung lohnt sich immer dann, wenn Sie aus einer oder mehreren Zielgruppen eine höhere Anzahl an Leads generieren möchten und diese gezielt und personalisiert ansprechen wollen sowie zentral verwalten möchten. Gerade bei Unternehmen, deren Kaufprozess über den eines Onlineshops hinaus geht, sollte über die Automatisierung Ihrer Marketing Maßnahmen sowie der Kampagnen nachgedacht werden. Denn in der Regel legen Käufer im B2B Marketing nicht einfach Ihr Produkt in den Warenkorb und bestellen online.

Zwischen dem ersten Kontakt mit dem Unternehmen und der Übergabe des Leads an den Sales finden häufig viele weitere Kontaktpunkte statt. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Kontakte häufig in ihren Interessen und ihren Vorlieben:

  • Unterschiedliche Branchen
  • Unterschiedliche Positionen
  • Anderes Produkt/und oder Themeninteresse
  • Demographische Unterschiede

Das bedeutet, Sie können nicht jedem potentiellen Käufer den gleichen Content anbieten und nicht jeden mit der gleichen E-Mail anschreiben – besonders, wenn Sie verschiedene Produkte und Dienstleistungen anbieten.

Was sind die Ziele von automatisiertem Marketing?

Das übergreifende Ziel bei der Automatisierung des Marketings ist die schnellere Arbeit sowie das Einsparen von Ressourcen. Diese Methode ermöglicht es Ihnen, Marketingprozesse so aufzusetzen, dass Sie gezielt Ihre jeweiligen Buyer Persona ansprechen, dafür aber nicht ständig Anpassungen oder individuelle sowie manuelle Maßnahmen einsetzen müssen.

Darüber hinaus ermöglicht Ihnen ein Marketing Automation System im B2B Marketing das detaillierte Auswerten, Monitoren und Anpassen Ihrer Marketing Kampagnen. Über ein zentrales System können Sie so nahezu alle Ihre Aktivitäten steuern. Sogar Crossmediale Kampagnenpflege ist in vielen Marketing Automation Softwares möglich. So können Sie die verschiedenen Kontaktpunkte Ihrer Käufer (z. B. Unternehmenswebsite, Social Media, E-Mails und sogar externe Kampagnen in Fachmedien) auf einen Blick überprüfen und steuern.

Des Weiteren wird durch das Aufsetzen verschiedener Workflows, die alle an Ihre jeweiligen Buyer Personas angepasst sind, die individuelle Ansprache Ihrer Zielgruppen automatisiert. Genau diese angepasste und individuelle Ansprache ist wichtig für die Zufriedenheit Ihrer Kunden: Eine repräsentative Umfrage von Actico zeigt, dass 42 % der deutschen Konsumenten personalisierte Angebote bevorzugen und laut dieser Umfrage geben auch 40 % der Befragten an, dass Sie es als Zeitverschwendung erachten, wenn Sie unpersonalisierte und damit nicht auf sie zugeschnittene Angebote von Unternehmen erhalten.

Marketing Automation kann also – wenn Sie es richtig einsetzen, zur Zufriedenheit Ihrer potentiellen Käufer beitragen und Ihre Customer Centricity optimieren.

8 Tipps für die Einführung und Durchführung von Marketing Automation im B2B Marketing

1. Commitment aus dem gesamten Unternehmen

Marketing Automation kostet Geld und die Einführung nimmt Zeit in Anspruch und bindet Kapazitäten. Sie müssen es also schaffen, dass das gesamte Unternehmen hinter der Automatisierung steht, Sie gegebenenfalls unterstützt und eventuell auch in Kauf nimmt, dass andere B2B Marketing Aktivitäten etwas zurückgestellt werden müssen. Wichtig sind dabei vor allem folgende Stakeholder: Marketing Leiter, Geschäftsführer, der Vertrieb, die IT und das Datenmanagement.

2. Erst die Strategie, dann die Automatisierungn

Bevor Sie anfangen zu automatisieren, müssen Sie sich im Klaren sein, was Sie eigentlich automatisieren wollen. Welche Ziele verfolgen Sie? Welche Kennzahlen und KPIs sind wichtig und dienen der Erfolgsmessung. Zudem müssen Sie die neue Marketing Strategie entwickeln und festhalten, die durch ein Marketing Automation System ab sofort unterstützt und durchgeführt wird.

Erstellen Sie eine Kampagnen Strategie, beispielsweise für ein bestimmtes Produkt. Diese Kampagne arbeiten Sie von vorne bis hinten aus – erst dann überführen Sie sie in das MAS.

3. Machen Sie Marketing für Ihre Zielgruppe, nicht für Vertrieb oder Ihren Chef

Ein Tipp, der immer gilt – egal ob im automatisierten Marketing oder im manuellen. Es geht immer um Ihre Zielgruppe, nicht um Befindlichkeiten von internen Stakeholdern. Leider erlebt man das gerade in B2B und Industrieunternehmen noch sehr häufig. Aber hier kann Marketing Automation ein Hebel sein. Durch die Software stehen Ihnen künftig eine Vielzahl von Zahlen und verhaltensbasierte Daten Ihrer Zielgruppe und Ihrer Marketing Kampagnen zur Verfügung. Außerdem bieten viele Systeme die Möglichkeit A/B-Tests durchzuführen, also zwei Varianten direkt zu vergleichen. Diese Kennzahlen sind belastbar und gemacht wird nur, was funktioniert, nicht was Einzelpersonen gefällt – auf dieses Kommittent sollten Sie sich einigen, im ganzen Unternehmen.

4. Die Datenbasis ist der Grundpfeiler

Wie bereits erwähnt, ist eine saubere und strukturierte Datenbasis die Grundlage für Marketing Automation. Sprechen Sie frühzeitig mit dem Verantwortlichen dafür in Ihrem Unternehmen und holen Sie ihn oder sie auf Ihre Seite. Zusammen können Sie sich ein Konzept überlegen, wie man die Datenstruktur und -basis bereinigt und wie Sie mit Unterstützung der MAS sauber gehalten werden.

5. Holen Sie sich technische Unterstützung

Sie müssen nicht in der Lage sein, eine Marketing Automation Software selbstständig einzuführen. Entweder unterstützen Sie dabei die zuständigen Abteilungen in Ihrem Unternehmen oder Sie nutzen das Know-how und die Erfahrung eines Anbieters oder einer Agentur. Der externe Blick kann oft hilfreich sein und sowohl Probleme aufdecken wie auch Chancen und Potentiale. Wichtig ist, dass Sie vorher offen über die Marketing Automation Kosten sprechen und auch über Ihre Anforderungen und Erwartungen.

6. Testen Sie und haben Sie keine Angst vor Rückschlägen

Wenn Sie erst einmal ein MAS eingeführt haben, verfügen Sie über eine grüne Spielwiese und zahlreiche Möglichkeiten. Das ist die ideale Möglichkeit, Ihre Marketing Kampagnen zu optimieren und Kampagnen anzupassen. Denn jetzt haben Sie durch die Reportings, Analysen und Kennzahlen auch belastbare Daten, die Ihnen zeigen, was Sie ändern müssen, um Ihre Wunschkunden noch besser zu erreichen und zu überzeugen. Testen Sie also verschiede Varianten – gerade am Anfang. Egal ob Mailings, Texte oder auch ganze Landingpages. Durch die Automatisierung können Sie diese Tests viel leichter und schneller realisieren – das sollten Sie sich zu Nutze machen, um Ihre Marketing-Leistung zu steigern.

7. So viel Individualisierung wie möglich

Ein Punkt der sich direkt daran anschließt: Sprechen Sie nicht alle Ihre Kunden mit der gleichen Mail an, bieten Sie nicht jeden den gleichen Content an und führen Sie nicht alle Kontakte auf die gleiche Landingpage. Individualisieren Sie Ihre Ansprache und die Contents, die Sie Ihren potentiellen Kunden zeigen – durch das automatisierte Marketing ist das jetzt nicht mehr mit einem enormen Aufwand verbunden.

Der Fokus auf die Bedürfnisse und Anforderungen Ihrer Zielgruppe und die Personalisierung der Ansprache sind ausschlaggebend für den Erfolg Ihrer Marketing Maßnahmen.

8. Testen Sie verschiedene Systeme aus.

Viele Anbieter von Marketing Automation Software bieten entweder eine kostenfreie (meist sehr abgespeckte Version) ihres Systems oder eine zeitlich begrenzte Testversion an. Nutzen Sie diese Angebote und schauen Sie sich mehrere Anbieter und Softwares an. Testen Sie dann folgende Punkte der Anwendung:

  • Wie ist die Bedienbarkeit – ist sie komplex und bietet viel Fehlerpotential oder ist sie selbsterklärend und überschaubar?
  • Welche Funktionen gibt es und passen diese zu Ihren Bedürfnissen?
  • Wie ist die User Experience – geht die Bearbeitung schnell und stressfrei?
  • Können Sie damit all Ihre Anforderungen und Ziele erfüllen?
  • Welche Erweiterungsmöglichkeiten gibt es?

Danach sollten Sie Ihre Favoriten an die IT und den Projektverantwortlichen geben, damit diese weitere Rahmenbedingungen wie Kosten, Nutzen, Datensicherheit und Anbindbarkeit überprüfen können.

quelle: Laura Griebsch ( Vogel Communications Group  )

Wir helfen Ihnen gerne bei der Umsetzung zum automatisiertem Marketing.

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Google: SEO-Mehrwert für sehr lange Title Tags in der Suche https://www.digitale-medien.lu/blog/seo-mehrwert-fuer-sehr-lange-title-tags/ https://www.digitale-medien.lu/blog/seo-mehrwert-fuer-sehr-lange-title-tags/#comments Sun, 26 Feb 2023 09:06:00 +0000 Google https://www.digitale-medien.lu/blog/seo-mehrwert-fuer-sehr-lange-title-tags/ Weiterlesen

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Title Tags, die so lang sind, dass sie in der Google-Suche nicht komplett angezeigt werden, haben SEO-Vorteile – wenn der Titel mit seinen Keywords auf die Relevanz für Suchende einzahlt.


In einem Google Search Central Live Hangout bestätigte Googles Webmaster Trends Analyst Gary Illyes, dass SEOs sich um die Länge von Title Tags keine Sorgen machen sollten. Solange die Titel präzise ein Thema abbilden, haben auch solche einen SEO-Mehrwert, die nicht vollständig in den SERPs abgebildet werden. Auf eine entsprechende Nachfrage im Hangout antwortet Illyes schlicht mit „yes“.


SEOs sollten nicht über die Länge der Titel nachdenken

Im Hangout, bei dem auch die Googler John Mueller und Martin Splitt dabei waren, gibt Gary Illyes gegenüber Mueller an dieser Stelle seine Antwort. Kurz darauf führt er aus, warum die Länge der Title Tags für Google nicht so sehr ins Gewicht fällt.

Try to keep it precise to the page, but I would not think too much about how long it is and whether it’s long enough or way too long. If it fills out your screen, then it’s too long. But if it’s just like one sentence, that fits on one line or two lines, you won’t get a manual action for it.


Demnach können abgeschnitten dargestellte Titel in den SERPs bei Google für die SEO einer Seite ebenfalls relevant sein.

Auch in der Suche nicht komplett angezeigte Titel können einen SEO-Mehrwert haben, Screenshot Google

Über diese Hinweise von Gary Illyes berichtete auch SEO-Experte Barry Schwartz bei Search Engine Roundtable und erklärt zudem, dass die Länge eines Snippets bei Google nicht in Verbindung damit steht, was Google für das Ranking der Seite nutzt.

Google hat nun bereits mehrmals wiederholt, dass die Länge der Title Tags SEO-technisch keine große Rolle spielt. Vorausgesetzt, dass die Titel für Suchende auch relevant sind. Daher überrascht die Aussage nicht, kann aber SEOs noch einmal vor Augen führen, dass gut gekennzeichneter Content für Google einer der wichtigsten Faktoren beim Ranking ist. Wie du gute Titel und Snippets für die Suchergebnisse erstellen kannst, erklärt Google im Detail mit einer Dokumentation in der Google Search Central.


Quelle: online-marketing Autor: Niklas Lewanczik

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Große Dateien versenden - 3 Alternativen zu Dropbox https://www.digitale-medien.lu/blog/grosse-dateien-versenden-3-alternativen-zu-dropbox/ https://www.digitale-medien.lu/blog/grosse-dateien-versenden-3-alternativen-zu-dropbox/#comments Thu, 16 Feb 2023 08:30:00 +0000 Allgemein https://www.digitale-medien.lu/blog/grosse-dateien-versenden-3-alternativen-zu-dropbox/ Weiterlesen

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Mit "Dropbox Transfer" hat der Filehosting-Dienst aus den USA eine einfache Methode bereitgestellt, Dateien über das Internet auszutauschen. Doch es geht besser und noch einfacher. Wir zeigen dir drei Alternativen, die ebenfalls kostenlos sind.


Ob ein paar hundert Bilder, ein PDF-Dokument oder ein Video: Nicht immer bietet sich WhatsApp oder ein anderer Messenger zum Versenden von Dateien an. Insbesondere dann nicht, wenn die Auflösung von Fotos erhalten bleiben soll. WhatsApp nämlich komprimiert Fotos und Videos deutlich. Vielleicht hat man aber auch nur eine E-Mail-Adresse, an die man ein paar Dateien verschicken will, die für den Anhang zu groß sind. Für solche Zwecke eignen sich Filesharing-Dienste. Hierbei lädst du einen Ordner oder bestimmte Dateien in die Cloud hoch und bekommst einen Link. Den wiederum kannst du deinem Freund, Arbeitskollegen oder Geschäftspartner schicken und er lädt die Dateien aus der Cloud herunter. Einfach und genial. Denn: Nur derjenige der über den Link verfügt, kommt auch an die Daten.

Dropbox hat mit Dropbox Transfer nun genau einen solchen Service veröffentlicht. Dateien vom Desktop per Drag-and-Drop in den Browser ziehen, Passwort festlegen, Ablaufdatum angeben, fertig. Hinzu kommt: Als Absender bekommst du Statistiken, die dir zeigen, wie oft die entsprechende Datei heruntergeladen wurde. Ebenfalls positiv: Empfänger benötigen keinen Dropbox-Account, um die Dateien herunterladen zu können.


Die Ordner oder Dateien, die du über Dropbox Transfer versenden willst, können bis zu 100 GB groß sein. Jetzt der Haken: Dafür benötigst du aber ein Dropbox-Professional-Account, der rund 20 Euro im Monat kostet. Nutzt du hingegen die kostenlose Version der Dropbox, kannst du nur 100 MB große Dateien versenden. Das dürfte für viele Anwendungsfälle ausreichen, wenn aber nicht gibt es Alternativen. Zum Beispiel WeTransfer. Der Dienst funktioniert genau so, es lassen sich aber 2 GB kostenlos hochladen. Man muss sich noch nicht einmal dafür anmelden. Ein anderer Dienst: Firefox Send. Hier können bis 1 GB große Dateien versendet werden. Erstellst du ein Konto, hast du sogar 2,5 GB frei. Eine dritte Alternative zu Dropbox Transfer: ge.tt.

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Virales Marketing 5 https://www.digitale-medien.lu/blog/virales-marketing-4/ https://www.digitale-medien.lu/blog/virales-marketing-4/#comments Thu, 09 Feb 2023 20:14:00 +0000 https://www.digitale-medien.lu/blog/virales-marketing-4/ Weiterlesen

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Machen Sie Fernsehen, aber im Internet

Die Trennung zwischen Fernsehen und Internet verwischt ohnehin immer mehr. Was liegt also näher, als online etwas anzubieten, das im Fernsehen erfolgreich ist? Ford UK hat gerade eine Internet-Soap begonnen. Thema: Eine Frau hat erfahren, dass sie mittels Samenspende gezeugt worden ist. In jeder Folge sucht sie einen ihrer zahlreichen Halbgeschwister, wofür sie ihren Ford Börsen-Chart zeigen nutzt. Darüber hinaus begnügt man sich mit dem Hinweis im Abspann „Powered by Ford“. Mercedes stellt regelmäßig aufwendig produzierte Kurzfilme ins Netz, in denen die Modelle ebenfalls eher Mittel zum Zweck sind als Mittelpunkt. Dabei sollten Sie sich fragen, in welchem Fernsehformat Ihr Angebot homogener Bestandteil sein könnte. Lassen Sie Ihre Agentur ein paar Szenarios entwickeln.

Lassen Sie sich verlinken

Der letzte Schrei im Onlinemarketing ist eigentlich eher eine Maßnahme zur Suchmaschinenoptimierung: Linkbaiting. Darunter versteht man Maßnahmen, die die Betreiber anderer Websites dazu veranlassen, kostenlos auf Ihre Seite zu verlinken.

Thomas Promny, der Gründer des Onlinehandelshauses Gimahhot, empfiehlt, einen kopierbaren HTML-Code samt Hinweis „Sie dürfen diese Seite gern verlinken“ auf der Website zu platzieren. Da es jedoch Linkbaiting heißt und nicht Linkbuying, müssen Sie schon etwas Erstrebenswertes anbieten. Das können außergewöhnlich interessante Inhalte sein (Nein, die letzte Pressemeldung über die erneute Geschmacksoptimierung Ihrer Cornflakes ist kein außergewöhnlich interessanter Inhalt!). Wenn Sie die nicht haben, versuchen Sie es mal mit einer sozialen Aktion.

10. Verschenken Sie etwas

Das staubige Werbegeschenk erstrahlt im Web in frischem Glanz. Allerdings können Sie Ihre bedruckten Kugelschreiber behalten, das Werbegeschenk 2.0 ist immateriell. Mercedes-Benz produzierte beispielsweise mit seinen „Mixed Tapes“ Musik zum kostenlosen Herunterladen und generierte damit sehr hohe Zugriffszahlen. Was können Sie anbieten? Die Kernfrage dabei ist, was zu Ihrem Angebot passt. Oder zumindest, was das Leben Ihrer Zielgruppe bereichern könnte.

Denken Sie sich etwas aus, das für viele Menschen praktisch oder amüsant ist, besser beides: Simyo hat den Menschen beispielsweise eine simple Telefonnummer geschenkt. Eine Nummer, die man immer dann angeben kann, wenn man mal wieder in einem Onlineformular genötigt wird, eine Rufnummer anzugeben. Unter 0163/1737743 meldet sich eine freundliche Ansage, die dem verdutzen Anrufer mitteilt, dass man an keiner weiteren Kommunikation interessiert ist. Eine ebenso simple wie nützliche Idee, über die zunächst reichweitenstarke Blogs und dann die Presse berichteten, sodass die Seite Frank-geht-ran.de, auf der diese Nummer preisgegeben wurde, schnell bis zu 10.000 Nutzer am Tag gewann – bei Produktionskosten von nicht einmal 100 Euro.

Dennoch ein Tipp zum Thema Geld: Berücksichtigen Sie schon beim Briefing Ihrer Werbeagentur ein realistisches Budget. Die Zeiten, in denen man im Web mit einem Taschengeld Millionen Menschen erreichte, sind grundsätzlich vorbei, seltene Ausnahmen bestätigen die Regel. Wenn Sie kein ernst zu nehmendes Budget einkalkulieren, signalisieren Sie Ihrer Agentur oder Ihrem Team, dass Sie auch das Projekt nicht wirklich ernst meinen – und ersticken jegliche Motivation und Kreativität bereits im Vorfeld.

quelle: manager magazin Peer Hartog


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Virales Marketing 4 https://www.digitale-medien.lu/blog/vir/ https://www.digitale-medien.lu/blog/vir/#comments Thu, 09 Feb 2023 20:11:00 +0000 Marketing https://www.digitale-medien.lu/blog/vir/ Weiterlesen

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Drehen Sie ein Viral Video (aber ein richtiges)

Zum Thema Viral Video höre ich von Markenverantwortlichen immer wieder: „Das kann man doch ganz billig mit einer Digicam drehen“. Und: „Von dem Werbespot machen wir eine frechere Schnittversion als Viral.“ Schön wär’s. Selbst Filme, die billig aussehen, wie das Obi-Viral „Hammerjongleur“, haben meist ein mehrfach fünfstelliges Budget und mehr gekostet, unter anderem für professionelle Schauspieler und Tricks.

Was die freche Schnittversion betrifft, so sind dies Werbespots, die Marketingabteilungen für mutig halten – eine Einschätzung, mit der sie allerdings häufig allein dastehen. Was im Kontext des Werbefernsehens kühn erscheinen mag, ist gewöhnlich Meilen davon entfernt, sich gegen geschätzte 60.000 neue Videos durchsetzen zu können, die täglich bei YouTube eingestellt werden. Bei aller notwendiger Relevanz für Ihr Angebot: Entwickeln Sie einen Film, bei dem Ihr Vorstand Herzrasen bekommt.

Jean-Remy von Matt soll einmal gesagt haben, eine Kampagne, die nicht mindestens fünf Beschwerdebriefe einbringt, tauge nichts. Multiplizieren Sie das bei einem Viral mit Zehntausend. Das müssen Sie aushalten, denn ein Viral Video ohne kontroverse Diskussion funktioniert nicht.

Beispiele für gute Filme, die nicht um ihrer selbst Willen laut sind und sich viral verbreitet haben: Der „Selbstmordattentäter“ für den VW Polo, oder die Dame mit den Spritzern im Gesicht für die Jobbervermittlungsseite Machdudas.de.

7. Lernen Sie, zu bloggen

So viel vorweg: Im World Wide Web existieren bereits ausreichend viele Menschen, die die Welt mit ihrer mehr oder minder qualifizierten Meinung bereichern. Wenn Sie trotzdem ein ungebremstes Sendungsbedürfnis verspüren, sind die Möglichkeiten, virale Werbung mit einem geschriebenen Blog, einem Audio- oder Videoblog zu betreiben, folgende:

Sie können in einem Corporate Blog informieren oder unterhalten. Als Absender steht offenkundig Ihr Unternehmen. Die wesentliche Frage, die Sie sich dabei beantworten müssen: Mit welchem Angebot kann ich die Menschen angenehm überraschen? Natürlich könnten Sie als Versicherungsunternehmen munter losbloggen über die Notwendigkeit von Lebens- und Unfallversicherungen. Sie können es allerdings genauso gut sein lassen, denn viral wird so ein Angebot nie werden. Dann schon lieber Anekdoten von den skurrilsten Briefen der Versicherungsnehmer.

Sie könnten getarnt als Privatperson bloggen und Ihr Angebot dezent pushen: Die vielleicht beste Methode, Ihren eigenen Stuhl anzusägen. Denn selbst wenn es Ihnen mit viel Mühe gelingen sollte, sich ein relevantes Publikum zu erarbeiten: Sobald die Szene auch nur die Spur von werblicher Absicht wittert, werden Sie entlarvt und geächtet. Eine schmerzliche Erfahrung, die bereits renommierte Firmen machen mussten: Calvin Klein hat die Netzgemeinde (und schließlich die Presse) gegen sich aufgebracht, indem die Firma in Blogs mit einer Handvoll erfundener Charaktere allzu auffällig über ihren Lieblingsduft von Calvin Klein berichtete.

Machen Sie es wie Horst. Die vermutlich einzige Chance, mit einem verdeckten Blog Sympathien zu gewinnen, ist der Weg, den VW mit seinem schon als Klassiker der viralen Werbung zu bezeichnenden Blog von Horst Schlämmer gegangen ist:

Die Videobeiträge des vermeintlichen Fahrschülers Horst Schlämmer alias Hape Kerkeling waren so amüsant, dass sich auch nach seinem Bekenntnis, für VW zu arbeiten kein Groll hegte. Schließlich wurde die Marke VW hier nicht werblich gepriesen, sondern war homogener Bestandteil der Geschichte und damit Mittel zum Zweck.

„Hat VW damit auch nur ein Auto zusätzlich verkauft?“, wird Ihr Vertrieb möglicherweise fragen. „Nein“, werden Sie antworten, „aber VW hat sich gegenüber Millionen Interessierten als moderne Marke dargestellt, die versteht was die Menschen wollen.“

Machen Sie Fernsehen, aber im Internet

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Warum das Flywheel der neue Funnel für Marketing und Sales ist https://www.digitale-medien.lu/blog/warum-das-flywheel-der-neue-funnel-fuer-marketing-und-sales-ist/ https://www.digitale-medien.lu/blog/warum-das-flywheel-der-neue-funnel-fuer-marketing-und-sales-ist/#comments Sun, 14 Mar 2021 17:48:00 +0000 Marketing https://www.digitale-medien.lu/blog/warum-das-flywheel-der-neue-funnel-fuer-marketing-und-sales-ist/ Weiterlesen

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Das Funnel-Modell von HubSpot hat die Marketing-Branche ziemlich aufgewirbelt. So verließen sich Marketer lange auf den klassischen Sales Funnel. Dieser hat jedoch ein großes Manko: Er bietet zu wenig bis gar keinen Fokus auf die Customer Experience. Ganz das Gegenteil ist es beim Flywheel, das den Kunden ins Zentrum des gesamten Prozesses stellt. Was es genau damit auf sich hat, haben wir für Euch analysiert.

flywheel

Das Flywheel System im Überblick

Im altbekannten Funnel-System durchläuft der Interessent Schritt für Schritt den Trichter, bis er am Ende als Kunde herauskommt. Diese Methodik empfinden viele Marketing-Experten mittlerweile als veraltet. Als Alternative führte HubSpot das sogenannte Flywheel ein. Dort befindet sich der Kunde im ständigen, statischen Zentrum jeglicher Aktivitäten. Damit kein Stillstand entsteht, halten die Abteilungen Sales, Marketing und Service das Rad in konstanter Bewegung. Der wohl größte Vorteil dieser Herangehensweise: Selbst wenn der Kunde die Customer Journey offiziell abgeschlossen hat, dreht sich das Rad weiterhin um ihn. Das Stichwort heißt also: Dynamik statt Linearität. So lassen sich auch viel eher Bestandskunden und bestenfalls Markenbotschafter generieren.

HubSpot-CEO Brian Halligan sprach bei Verkündung des Flywheels von einer sich zu stark gewandelten Branche, um weiterhin auf den Trichter zu setzen. Dieser entspräche laut Halligan nämlich eher der Motivation von Unternehmen, das bestmögliche Produkt zu haben. In den letzten Jahren haben sich die Ziele aber insofern verändert, dass nun die Kundezufriedenheit an oberster Stelle steht. Aus diesem Grund musste ein Modell her, bei dem auch der Service mitinbegriffen ist.

Der größte Unterschied zum Funnel: Kunden werden durch das Word of Mouth selbst zu Werbetreibenden

Ein weiteres Manko des Funnels ist, dass er nicht das Potential des Gebens und Nehmens zwischen Kunden und Unternehmen berücksichtigt. So gilt das Word of Mouth als enorm effektive Marketing-Methode. Der Werbeeffekt ist so hoch, da potentielle Kunden viel eher auf die Meinung eines bereits bestehenden Kunden hören als auf Unternehmensversprechen. Diese wohl ursprünglichste und klassischste Art des Werbetreibens wurde viel zu lang unterschätzt, doch immer mehr Marketer setzen sich zum Ziel, die Kunden zum Betreiben von Word of Mouth zu bringen. Deswegen ist der Kunde im Flywheel stetiger Teil des Prozesses und nicht das Ergebnis.

Der Begriff Flywheel leitet sich vom industriellen Schwungrad ab. Dieses ist ein riesiges, metallisches Rad mit einer inneren Achse. Anfangs ist es schwer, das tatsächliche Schwungrad ins Laufen zu kriegen, doch mit jeder Anstrengung und jedem Stück Arbeit wird es einfacher. Ist das Rad einmal am Laufen, ist es gleichzeitig effizient und effektiv. Wenn ein Unternehmen also einen Wechsel vom Funnel zum Flywheel-System in Betracht zieht, muss es sich auf viel Arbeit einstellen – die dann aber umso mehr belohnt wird. Ein Grund dafür ist, dass durch den Fokus auf Customer Experience die Kunden bestenfalls selbst zu Werbetreibenden werden. Sie halten das Rad also mit am Laufen und bringen neue Kunden ein.

HubSpot hat drei Faktoren aufgezeichnet, die am meisten in den Erfolg eines Flywheels miteinspielen

Die Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit hängt davon ab, wie viele Anstöße Du dem Rad gibst. Ein Anstoß steht dabei beispielsweise für die Anzahl an Content, der an den Kunden ausgespielt werden. Auch die Content-Distribution ist von Relevanz, da sie auch viel Einfluss auf die Geschwindigkeit hat. Um das Flywheel also am Laufen zu halten, muss regelmäßig abgeliefert werden und darf kein längerer Stillstand herrschen.

Das Gewicht

Das real existierende Schwungrad wird schwerer zu stoppen, je schwerer es ist. Im metaphorischen Marketing-Sinne bedeutet das: Je besser Deine Customer Experience ist, desto schwerer wird der Erfolg Deines Flywheels zu stoppen sein. Aufbauend darauf können dann noch mehr Erfolge erreicht werden in Form von Steigerung des Markenimages und der Reputation und der Knüpfung neuer Kontakte. Daher sollte eine auf Dein Unternehmen abgestimmte Customer Experience stattfinden und gut durchdacht sein.

Die Reibung

Zwischen den verschiedenen Units Marketing, Sales und Service sollte möglichst wenig Reibung stattfinden. Alle müssen der anderen Abteilung in die Hände spielen und vielleicht auch mit ihr zusammenarbeiten. Wenn das Marketing beispielsweise schlechte Arbeit macht, müssen Sales und Service es ausbaden, wodurch unnötiger Mehraufwand entsteht. Das Flywheel ist ein aufeinander aufbauender Zyklus, der langsamer wird, sobald jemand hinterherhinkt. Also: Wenn alle Units effizient arbeiten, verhilft es den anderen auch zum Erfolg. Und da es ein Kreis ist, bedingt jeder jeden.

Das Flywheel bedarf deutlich mehr Teamplay als der klassische Funnel. Die Leads werden nicht einfach weitergegeben, sondern bauen aufeinander auf. Ob und wie sich das System durchsetzen wird, zeigt sich in Zukunft. In Zeiten, wo Kundenzufriedenheit und nicht reine Verkaufszahlen das höchste Gut sind, werden vermutlich viele Marketer das Flywheel für ihre Kommunikationsmaßnahmen entdecken.

zu den Blogthemen

Quellen
https://marketingland.com/from-funnel-to-flywheel-249765
https://www.hubspot.com/flywheel

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9 Tipps zur erfolgreichen Verwendung von Google Ads im B2B Marketing https://www.digitale-medien.lu/blog/9-tipps-zur-erfolgreichen-verwendung-von-google-ads-im-b2b-marketing/ https://www.digitale-medien.lu/blog/9-tipps-zur-erfolgreichen-verwendung-von-google-ads-im-b2b-marketing/#comments Fri, 26 Feb 2021 10:12:00 +0000 Google https://www.digitale-medien.lu/blog/9-tipps-zur-erfolgreichen-verwendung-von-google-ads-im-b2b-marketing/ Weiterlesen

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Auch in der Berufswelt werden Produkte oder Dienstleistungen meist über die Google-Suche recherchiert, weshalb der Einsatz von Google Ads auch für B2B Unternehmen vielseitige Möglichkeiten bietet. In diesem Artikel wird die Umsetzung verschiedener Methoden genau unter die Lupe genommen und aufgezeigt, wie Google Ads optimal eingesetzt werden. Zudem erfahren Sie, wie B2B Anzeigen perfekt auf Ihre Geschäftskunden angepasst werden.

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(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Eigenschaften des B2B Marketings:

☑️ Häufig wird der Entscheidungsprozess von mehreren Personen gestaltet

☑️ Produkte oder Dienstleistungen erfordern öfters eine vielseitige Erklärung/Beschreibung

☑️ Für den Kaufabschluss wird meist ein interner Verhandlungsprozess bevorzugt

Um die relevanten Besonderheiten des B2B Marketings berücksichtigen zu können, muss im ersten Schritt eine klare Zielgruppendefinition formuliert werden. Um diese Aufgabe effizient umzusetzen, haben wir Ihnen nachstehend eine Checkliste mit allen nötigen Aufgaben zusammengestellt.

Werbenetzwerke bewusst auswählen

Bedenken Sie stets, dass bei einem Kaufentscheidungsprozess im B2B nicht nur verschiedene Personen beteiligt sind, sondern die Aktivitäten auch auf unterschiedlichen Plattformen stattfinden. Wer seine Google Ads Kampagnen also optimieren möchte, sollte sich im Voraus bewusst sein, auf welchen Kanälen die geplanten Anzeigen geschaltet werden. Zusätzlich zu den klassischen Suchanzeigen gibt es auch moderne Hilfsinstrumente wie Werbung auf YouTube, Mobile Ads, App Ads, Google Maps oder Display Banner.

2. Werbezeitplaner

Anhand einer Auswertung auf Stunden- und Tagesbasis werden Sie erkennen, dass B2B Kunden meist während der regulären Arbeitszeiten über Firmen und deren Leistungen recherchieren. Die Ergebnisse sind zudem hilfreich, die geplante Ausstrahlungszeit Ihrer Anzeigen zu optimieren. Anhand des Werbezeitplanners kann nämlich eine Schaltung getimt werden. Auf 15 Minuten genau können Sie dann Ihre Anzeigen gezielt vorausplanen.

Erkennbar ist auch, dass Google Ads Schaltungen an den Wochenenden wenig Erfolge zeigen, da Ihre potenziellen Kunden kaum erreichbar sind. Grundsätzlich ist also eine Beschränkung auf die üblichen Geschäftszeiten Ihrer Ansprechpartner vorteilhaft.

3. Definition der Zielgruppe

Besonders bei Geschäftskunden ist eine klar definierte Zielgruppe unumgänglich. Mit Google Ads können Sie Ihre Zielgruppe und weitere Einstellungen (zum Beispiel demografischer Art) genau formulieren und festlegen. Dabei ist es wichtig, das Angebot nicht zu spezifisch zu erstellen.

4. Spezifische Begriffe und Keywords

Gute Keywords sind die Basis für ein Top-Ranking bei Google. Beim Sammeln Ihrer Keywords sollten Sie zunächst mit typischen B2B Begriffen beginnen, um die Basis der Suche abzudecken. Recherchieren Sie zudem Schlagwörter, die bei der einfachen Sucheingabe vorgeschlagen werden, um zu erkennen, ob sie für Ihr Unternehmen relevant sind. Achten Sie auch auf Begriffe, welche sich nicht klar von B2C Keywords unterscheiden, bei Bedarf können diese auch im Nachhinein noch hinzugefügt werden.

Gegen die Erwartungen sollten auch negative Begriffe enthalten sein. Bauen Sie herkömmliche Suchbegriffe wie „Definition“, „Kontakt“, „Privat“ oder „Karriere“ mit ein, um so eine Ausspielung Ihrer B2B Anzeige zu verhindern. Sobald Ihre Anzeige sichtbar ist, sollten Sie zudem die Keywords wiederholt kontrollieren und bei Bedarf negative Suchbegriffe hinzufügen.

5. Attraktive Anzeigentexte

Um unnötige Anzeigen-Klicks von Privatpersonen oder nicht relevanten Zielgruppen zu verringern, sollten die Texte den Kontext zum B2B Bereich klar aufweisen und passend zum ausgewählten Kundenkreis formuliert werden. Egal wie effizient Ihr Anzeigen-Wording ist, die Klicks von nicht relevanten Personen sind kaum vermeidbar – mitunter, da die Suchenden die Ergebnisse meist überfliegen, anstatt ausführlich durchzulesen.

6. Nutzen von Anzeigenerweiterungen

Um Ihre Anzeige zudem größer und sichtbarer zu gestalten, sollten Sie generell auch das Feature „Anzeigenerweiterungen“ miteinbeziehen. Da Ihr Anzeigen-Wording nur begrenzten Platz ermöglicht, können Sie anhand der Erweiterung Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung genauer beschreiben und sich somit besser präsentieren.

7. Remarketing & RLSA

Durch Remarketing können Sie Nutzer ansprechen, die Ihre Website bereits besucht haben. Dabei wird diesen Zielgruppen Ihre Anzeige eingeblendet, sobald sie eine Website in Google besuchen. Da sich Kaufentscheidungen im B2B Bereich meist zeitaufwendiger und umfangreicher gestalten, ist Remarketing eine empfehlenswerte Methode, um Ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen und potenzielle Kunden an ihre geplanten Käufe zu erinnern.

Streuverluste lassen sich durch die laufende Beurteilung von verschiedenen Remarketing-Listen für Suchanzeigen (RLSA) verringern. Unter RLSA versteht man eine Sammlung von Daten, anhand welcher man auch im Nachhinein die Nutzer einer Webseite mit Suchanzeigen bedient. Hier werden gezielt Anzeigen ausgespielt, deren Gebote auf entsprechende Keywords höher sind, da der Konsument sich dieses Produkt bereits angesehen hat und deshalb ein höheres Kaufinteresse besteht. So erreicht man gezielt Kundenbindungen und unterstützt im Idealfall den Weg zum Kaufabschluss.

8. Call-Tracking

Die Online Recherche durch Mitarbeiter ist bei Geschäftskunden eine beliebte Methode, die in einem zweiten Schritt zu einer Telefonanfrage führt. Damit auch bestimmt jede Konversion registriert wird, gibt es sogenannte Call-Trackings, ein Marketing-Tool zur Bewertung von Telefonanrufen für Unternehmen. Dadurch werden Anruf-Conversions, die auf Klicks Ihrer Google Ads Anzeigen zurückzuführen sind, gemessen.

9. Call to Action nutzen

Kunden aus dem B2B-Bereich lassen sich selten schnell überzeugen, sie sammeln verschiedene Informationen, Angebote und vergleichbare Unternehmen, bis sie sich für ihren endgültigen Partner entscheiden. Ihr Anzeigen-Wording sollte deshalb niemals hinderlich oder gar aufdringlich wirken. Viel effizienter ist es, das Vertrauen des Kunden zu erlangen und ihn mit Professionalität zu überzeugen.

Zu den klassischen Formulierungen im Call to Action Marketing gehören unter anderem „Jetzt Angebot einholen“, „Jetzt anrufen“ oder „Hier mehr erfahren“. Grundlegend wird hierfür einer zu Ihrer Lead-Generierung passender Text gestaltet. Besonderheiten, wie eine Auszeichnung oder Zertifizierung sollten als Vertrauensbasis unbedingt in Ihrer Call to Action-Formulierung enthalten sein.

Fazit

Zunächst scheint es sehr anspruchsvoll, ein effizientes Google Ads Konzept für die B2B Welt zu schaffen. Da der relevante Traffic von B2C Kunden mit sekundären Sucheingaben gestört wird, stuft Google die „Nutzererfahrung mit der Zielseite“ oft geringwertiger ein. Dies wiederum erzeugt eine negative Auswirkung auf die Cost-per-Clicks (CPC), Qualitätsfaktoren und letztendlich auf die Anzeigenpositionen. Demnach ist es unumgänglich, den Schwerpunkt auf die zielgerichtete Aussteuerung und die Traffic-Qualität zu setzen, um den Erfolg Ihrer B2B Kampagne zu erzielen.

Wenn das Konzept vor Kampagnenstart effizient geplant wird und alle Faktoren für die gezielte Ausrichtung berücksichtigt werden, steht einem erfolgreichen Einsatz von Google Ads für B2B nichts im Wege.

Quelle: *Omid Rahimi ist Geschäftsführer von eMinded.

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Gehen Sie auf die Straße

Viele denken bei viraler Werbung nur ans Internet. Viral ist aber alles, was die Menschen weitergeben. Also alles, was außergewöhnlich ist. Die Kernfrage lautet: Wie können Sie die Menschen auf der Straße mit etwas konfrontieren, das im Zusammenhang mit Ihrem Angebot steht?

Sponsored by Nike: Der Konzern nutzte das Sponsoring der holländischen Nationalmannschaft für seine viralen Zwecke

Wir empfahlen einem Kunden, leere Bauschuttcontainer aufzustellen. Mit Schildern, die auffordern, daheim mal kräftig auszumisten um Platz zu schaffen für neue Möbel. Unterstützt wurde die Aktion von E-Mails zum Weiterleiten, die die Standorte der Container verrieten.

 Legendär ist eine Guerilla-Aktion, die Nike vor einigen Jahren vor einem Länderspiel der Nationalmannschaft veranstaltet hat: Über Nacht wurden die orangefarbenen Ampelphasen in Amsterdam mit dem Nike-Logo beklebt, sodass Autofahrer zwischen Rot und Grün unweigerlich an die von Nike gesponserte Nationalelf dachten. Klar, dass darüber in der Presse und am Arbeitsplatz gesprochen wurde.

Klar ist aber auch: Die meisten Guerilla-Aktionen mit Viraleffekt im öffentlichen Raum sind bestenfalls halblegal. Fragen Sie Ihre Rechtsabteilung, und Sie können jede Idee beerdigen, die den gewohnten Rahmen verlässt.

Es sei denn, Sie kalkulieren ein zu erwartendes Bußgeld ein und stellen fest, dass die Kosten-Nutzen-Rechnung immer noch aufgeht. Von mir haben Sie den Tipp aber nicht.

5. Versteigern Sie sich

Kuriose Auktionen bei Ebay Börsen-Chart zeigen haben es nicht nur zu einer eigenen Website gebracht, sondern erreichen auch zahllose Neugierige. So wie die sechs Mädchen, die eine Kiste Bier versteigert haben – und dazu sich selbst als Partygäste. Mit diesem privaten Spaß haben sie es zu 25.000 Euro Erlös, einem Auftritt im ZDF und Hunderttausenden Kontakten gebracht.

Stellen Sie sich also die Frage, wie Sie Ihr Angebot verändern oder ergänzen können, um eine kuriose Versteigerung zu initiieren. Die Lösung liegt nicht immer so nah wie bei der Bahn: „Ersteigern Sie einen ICE“, forderte der Konzern vor einiger Zeit auf. Auch wenn selbstverständlich niemand einen Zug mit nach Hause nehmen durfte: Das Angebot, den ICE für einen Tag auf einer selbst festzulegenden Route durch Deutschland zu nutzen, erreichte über Ebay ein Millionenpublikum.

Drehen Sie ein virales Video

 

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Virales Marketing 2-Lernen Sie Trittbrettfahren https://www.digitale-medien.lu/blog/lernen-sie-trittbrettfahren/ https://www.digitale-medien.lu/blog/lernen-sie-trittbrettfahren/#comments Tue, 09 Feb 2021 19:40:00 +0000 Marketing https://www.digitale-medien.lu/blog/lernen-sie-trittbrettfahren/ Weiterlesen

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Ganz gleich, welchen der folgenden viralen Wege Sie beschreiten: Sie brauchen Foren und Communities als Multiplikator. Wenn Sie hier mit selbst eingestellten Kommentaren oder Bewertungen nachhelfen wollen, tun Sie es sehr zurückhaltend, denn auch hier gilt: Offensichtlich befangene, zu positive Äußerungen und platte Werbung gehen nach hinten los. Am konsequentesten ist es, Sie beauftragen eine Seeding-Agentur damit, ihre virale Werbung an zahlreiche Blogger zu senden, Links und Kommentare in Foren zu hinterlassen und auf passende Websites zu stellen.

Stundenlanges Warten: Der iPhone-Verkaufsstart in New York bot einer Stiftung eine Plattform für virales Marketing

Überlegen Sie, welches das thematisch richtige Umfeld für Ihr Angebot ist. Für die Fernsehserie Stromberg etwa, die in einer fiktiven Versicherungsgesellschaft spielt, wurden reale Profile der Mitarbeiter beim Businessportal Xing eingestellt. Stromberg bei Xing – das sprach sich schnell herum und generierte Zehntausende neuer Interessenten für die Serie.

Lernen Sie Trittbrettfahren

 Nutzen Sie ein bestehendes Ereignis für Ihre Zwecke. Die Kunst dabei ist, als Störenfried, der Sie zwangsläufig sein werden, Sympathien zu gewinnen. Unmöglich? Erinnern Sie sich an die Weihnachtsmänner der Telekom-Fernsehwerbung vor einigen Jahren. Die tauchten plötzlich auch im Publikum großer Tennisturniere auf. Raten Sie mal, auf wen sich die Kameras in den Ballpausen richteten. Virale Werbung muss sich keineswegs auf das Internet beschränken.

Ein aktuelleres Beispiel: Zum Verkaufsstart des iPhones in Soho stellte die New Yorker Agentur Anomaly einen Mitarbeiter mit Schild in die Traube der Wartenden. Aufschrift: „Keep a child alive“. Als der Schildträger sein iPhone bekam, sendete er damit alle vier Stunden aktuelle Bilder und Videos von den Menschenmengen vor und in dem Laden an Presse und Blogger. Die berichteten gern – auch über die Stiftung „Keep a child alive“ für Aids-infizierte Kinder. Zu guter Letzt wurde sein iPhone für über 100.000 Euro Spendengeld versteigert und diverse prominente Unterstützer gewonnen.

Bringen Sie die Menschen zum Spielen

Entwickeln Sie ein Onlinespiel, das so simpel ist, dass man es nach wenigen Sekunden begriffen hat – aber so amüsant, dass der Spieler es mit Freunden teilen will. Stellen Sie dieses Spiel auf eine eigene URL, deren Name keine Hinweise auf Ihr Unternehmen gibt. Die eigentliche Herausforderung dabei: Ihre Marke muss sich mit ihren Inhalten dezent im Hintergrund halten, denn die Internetgemeinde wittert offensichtliche Reklame. Aufdringliche Marken werden im besten Fall mit Ignoranz, meist aber mit Verrissen in Blogs und Foren bestraft. Reines Mäzenatentum indes nützt den Spielern, nicht aber ihrem Unternehmen. Idealerweise hat das Spiel eine größere Relevanz für ihre Marke als es das Abschießen von Moorhühnern für Johnny Walker hatte.

Das Modeunternehmen Victoria’s Secret demonstrierte, wie Relevanz und Unterhaltung Hand in Hand gehen und präsentierte eine neue Unterwäschekollektion mit einem Strip-Poker-Spiel. Und zwar auch jenen Menschen, die sich bislang nicht in Dessousboutiquen herumtrieben.

Sie benötigen also nicht zwingend viel Geld aber viel Bereitschaft, vermeintlichen Unsinn zuzulassen. Oder was hätten Sie gesagt, wenn Ihre Agentur Ihnen zu Ostern einen Bastelbogen für eine Osterkatze vorgeschlagen hätte? Diese einfache Bauanleitung einer Pappmaske für Fotospass.com bezog ihren Charme aus der gezielt billigen Machart und dem geradezu anarchistischen Humor. Und bescherte der Webseite bis Ostermontag 130.000 Besucher, um im zweiten Jahr mit 230.000 Besuchern noch mal kräftig zuzulegen. Dabei wurde der Link gerade mal an 200 E-Mail-Adressen versendet. Viel Spaß für wenig Geld funktioniert also nur, wenn Ihr Unternehmen sich traut, allzu rationale Bewertungsmaßstäbe außen vor zu lassen.

Gehen Sie auf die Strasse!

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Video Marketing https://www.digitale-medien.lu/blog/video-marketing-2/ https://www.digitale-medien.lu/blog/video-marketing-2/#comments Tue, 09 Feb 2021 19:16:00 +0000 Marketing https://www.digitale-medien.lu/blog/video-marketing-2/ Weiterlesen

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10 Vorteile von Videomarketing

Um Videomarketing kommt man als Unternehmen also nicht mehr herum, wenn man sich von der Konkurrenz nicht ausspielen und die folgenden 10 Vorteile links liegen lassen möchte:

1. Der 24/7 – Verkäufer

Ist ein Unternehmensvideo einmal erstellt und auf der Webseite platziert, so präsentiert es dein Unternehmen rund um die Uhr. Es zeigt die Vorteile deines Unternehmens in nur wenigen Minuten und generiert neue Leads, die du ausschließlich mit Text nicht erhalten hättest. Im Gegensatz zu einem Sales-Team oder dem Kundendienst kann das Video 24 Stunden am Tag aufgerufen werden und verursacht keine laufenden Kosten.

2. Kunden als Markenbotschafter

Nicht nur für den Direktabsatz sind Videos sehr gut geeignet, sondern zusätzlich das ideale Instrument, wenn es um Empfehlungsmarketing geht. Einem Bericht zufolge gaben 70% der Verbraucher an, dass sie bereits ein Marken-Video mit Freunden in den sozialen Netzwerken geteilt hätten.

Dahinter steckt das Prinzip, dass Leute gerne Dinge im Internet teilen, um selbst Anerkennung zu erhalten. Ein unterhaltsames Video im Netz zu finden und zu teilen, lässt den Nutzer selbst gut dastehen. Das Unternehmen wiederum profitiert von der positiven Resonanz und der Aufmerksamkeit.

3. Minutenlange Verweildauer

Eine ARD-ZDF-Onlinestudie fand heraus, dass eine Webseite ausschließlich mit Text eine durchschnittliche Verweildauer von 48 Sekunden hat. Fügt man ihr jedoch ein Video hinzu, so steigt die Besuchszeit auf über 5 Minuten und 50 Sekunden. Der Grund dafür liegt auf der Hand: ein Webseitennutzer, der sich ein Video mit Mehrwert anschaut, verweilt währenddessen natürlich auf der Seite.

4. Googles bester Freund werden

Die deutlich längere Verweildauer ist ein Zeichen für Google, dass deine Seite relevanter sein muss, als andere Seiten mit einer Verweildauer von unter einer Minute.

Während die Besuchszeit der Seite mit einem Video steigt, sinkt zudem die Absprungrate. Warum? Ein Nutzer, der durch ein Erklärvideo mehr Verständnis für dein Produkt erlangt und weitere Details erfahren möchte, wird sich auf der Webseite mehr Informationen suchen.

Aber es kommt noch besser: Seiten mit einem Video werden rund 267% öfter verlinkt, als Artikel ohne Video. Und für Google gibt es nichts besseres als hochwertigen Content, der beim Suchenden gut ankommt.

5. Steigende Conversion Rate

Bei Google gefunden zu werden ist wichtig. Damit alleine verdienst du aber höchstwahrscheinlich kein Geld. Es geht jetzt also um die Leadgenerierung in Form von:

  • Kontaktanfragen
  • Eintragungen in E-Mail-Listen
  • direkte Verkäufe

Auch hier gibt es wieder eine beeindruckende Zahl:

Ein Video auf einer Webseite kann die Conversion Rate auf bis zu 80% ansteigen lassen.

Es gibt kein anderes Medium, das diesen Effekt ebenso stark verzeichnen lässt. Entscheidend hierbei ist die Möglichkeit, den Nutzer direkt mit Call-to-Actions weiterzuleiten. Nach dem Ansehen von zum Beispiel Print- oder TV-Werbung kann der Zuschauer nirgends auf „Jetzt Kaufen“ klicken.

6. Top-Platzierung in der zweitgrößten Suchmaschine: YouTube

YouTube ist seit 2006 eine Tochtergesellschaft von Google. Das sollte deine „SEO-Fühler“ aufmerksam machen, denn in der organischen Suche von Google werden auch Videos auf der ersten Seite angezeigt. Aber auch direkt bei YouTube gelistet zu sein, ist für ein Unternehmen sehr viel wert. Schließlich ist die Videoplattform die zweitgrößte Suchmaschine im Internet und hier vor deiner Konkurrenz zu sein, ist mit gutem Content möglich.

7. Einmalige Investition – viele Einsatzmöglichkeiten

Das Video im Internet ist das Kommunikationsmittel schlechthin und wird immer stärker. Gerade die sozialen Netzwerke wie Facebook, Instagram und Snapchat sorgen mit ihrer stetigen Weiterentwicklung für ein großes Wachstum von Bewegtbildern. Wenn man sich als Unternehmer die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten einer Videoproduktion ansieht, wird man das Video als echten Allrounder sehen.

Setze Videos gezielt für dein Unternehmen ein:

  • Auf deiner Webseite einbinden
  • In den sozialen Netzwerken teilen und bewerben
  • Bei einem Pitch als Einstieg verwenden
  • Auf Vorträgen und Präsentationen zeigen
  • Als Hingucker für deinen Messestand nutzen

8. Presse aufmerksam machen

Gerade animierte Erklärvideos schaffen es in kürzester Zeit einen komplexen Sachverhalt vereinfacht und unterhaltend darzustellen. Sie sind viel einfacher und schneller zu konsumieren als lange Text- oder Pressemitteilungen. Journalisten und Redakteure sind sehr oft auf der Suche nach hilfreichen Videos für ihre Leser. Dementsprechend häufig werden diese Videos dann auch auf Fachseiten eingebettet und geteilt. Wie wäre es also mit einem Video in deiner nächsten Pressemitteilung?

9. Zum Problemlöser werden

Neben Unterhaltung suchen potenzielle Kunden hauptsächlich nach Problemlösungen oder weiterführende Informationen im Internet. Mit einem eigenen Video unter diesen Suchergebnissen steigerst du nicht nur deine Bekanntheit, sondern kannst dich ganz im Sinne des Content Marketings auch direkt als Experte herausstellen und das Informationsbedürfnis des Suchenden stillen. So sorgst du für Vertrauen und kannst kontinuierlich Präsenz zeigen.

10. Wirklich im Gedächtnis bleiben

Ein Video wirkt deshalb so reizend auf uns Menschen, weil es mehrere Sinne gleichzeitig anspricht – es ist audiovisuell. Mit vielen Texten und Buchstaben hebst du dich im Überfluss von Informationen nicht ab.

 Nach 72 Std. erinnern sich Nutzer nur an 10% der Infos, wenn sie es in einem Text gelesen haben.

Fazit:

Fehlendes Videomarketing als K.O.-Kriterium

Der Verzicht auf Videos mag für einige Unternehmen momentan noch keinen Einfluss haben. Auf langfristige Sicht wird sich diese Einstellung jedoch rächen und die Konkurrenz wird sich das zum Vorteil machen. Gerade mit dem Blick auf junge Startups lässt sich feststellen, dass fehlendes Videomarketing ein K.O.-Kriterium sein kann. Denn, was bringt die neueste und innovativste Idee, wenn sie keine Aufmerksamkeit bekommt oder nicht verstanden wird?

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Gerne beraten wir Sie in Fragen zu Videomarketing.

Wir bieten Ihnen kleine und ganz grorße Lösungen an.



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